Last Minute-Mitbringsel: Weihnachtsmützen-Eierwärmer

… und die Zeit rennt, noch wenige Tage bis Weihnachten.

Ich habe bei Schachenmayr eine Anleitung für wirklich einfach zu strickende, originelle Weihnachtsmützen-Eierwärmer gefunden.
Und damit kann man auch in quasi letzter Minute noch ein hübsches Mitbringsel fabrizieren. Ein Flasche Sekt oder anderes Getränk, mit dem man dem Beschenkten eine Freude machen kann, hübsch verziert mit den Weihnachtsmützen – und fertig ist ein originelles Geschenk.

Für den ersten Eierwärmer habe ich etwa 1 Stunde gebraucht. Und er ist auch gleich hübsch geworden. Man braucht weißes Garn Brazilia, Merino Wolle in Rot und etwas Füllwatte.

Hier gehts zur Gratis-Anleitung bei Schachenmayr.

Schenken…

Schenken heisst, einem anderen etwas geben, was man am liebsten selbst behalten möchte.

Selma Lagerlöf
(* 20. November 1858 auf Gut Mårbacka, Värmland, Schweden; † 16. März 1940 ebenda) – eine schwedische Schriftstellerin.

Weihnachtsgutsle-Klassiker: Schwäbische Butter-S

Fertig gebackene Butter-S

Superlecker und dabei auch noch einfach herzustellen sind Schwäbische Butter-S. Allerdings brauchen sie den echten Buttergeschmack, daher würde ich Butter in diesem Rezept niemals durch Margarine ersetzen.

Beim ersten Versuch muss man vielleicht ein wenig experimentieren, bis man den Bogen mit dem Formen raushat – aber danach geht es fix. Und ein großer Vorteil: Wenn die Plätzchen fertig sind, ist kein weiteres Verarbeiten nötig – kein Einpinseln, kein Verzieren. Man lässt sie einfach auskühlen – und dann ab in die Blechdose.

Zutaten:

400 g Mehl Type 405
250 g Butter – ich bevorzuge hier Süßrahmbutter
125 g Zucker
3 Eigelbe
etwas Salz
abgeriebene Schale von 1 Zitrone
1 Päckchen Vanillezucker

Zum Einpinseln oder Eintauchen:
1 Eiweiß
Hagelzucker

Fürs Backblech nehme ich Backpapier, passgenau zugeschnitten.

Zubereitung:

Zunächst die Butter in einer Schüssel schaumig rühren, dann Zucker und Eier nach und nach zugeben und rühren, bis eine Schaummasse entstanden ist. Danach Mehl, Zitronenschale, Vanillezucker und 1 Prise Salz hinzu geben und verrühren. Der Teig ist zunächst bröselig, wird dann aber fester. Ich knete dann den Teig mit den Händen schnell zusammen und forme zwei kompakte Kugeln daraus, die ich in Frischhaltefolie einwickele. Nun kommt der Teig für mindestens 1 Stunde in den Kühlschrank. Man kann aber auch den Teig schon am Vortag vorbereiten – eine lange Ruhezeit tut dem Teig gut.

Nach der Ruhezeit breche ich ein Stück vom Teig ab und rolle den Teig zu einer langen Wurst von etwa 1 cm Durchmesser. Von dieser Wurst schneide ich dann Stück von etwa 8 cm Länge. Übrigens: Ich verarbeite den Teig auf der Silikon-Backmatte, die auch gleich ein Lineal zur Orientierung an der Seite hat.

Teigstränge für Butter-S

Die 8 cm-Abschnitte tauche ich mit einer Seite zunächst in Eiweiß, danach in Hagelzucker. Der Hagelzucker bleibt gleichmäßig an den „Würstchen” hängen. Beim Legen auf das mit Backpapier belegte Blech forme ich dann aus der Teigwurst ein S. Kein weiteres Einpinseln und Bestreuen notwendig.

Geformte Butter-S auf dem Blech
Den Ofen auf 180 °C vorheizen (Umluft 160 °C – kein Vorheizen nötig)
Die Backzeit beträgt etwa 10 Minuten. Die Plätzchen dürfen nur ganz leicht bräunen. Nach dem Backen die Plätzchen auf dem Blech etwas abkühlen lassen und dann vorsichtig auf einen Rost heben. Erst nach dem vollständigen Auskühlen dürfen sie in einer Blechdose verpackt werden.