Anspruchsvoller Lace-Schal

Etwas anspruchsvoller sind Schals in Lace-Technik. Lace heißt wörtlich aus dem Englischen übersetzt „Spitze“, d.h. man arbeitet mit Umschlägen und Zusammenstricken von Maschen, um ein Muster mit Löchern zu erzielen, das Ähnlichkeit mit Spitzengewebe hat. Lace-Arbeiten wirken filigran und anspruchsvoll. Durch die gezielte Auswahl der Wolle kann man zusätzliche Effekte erzielen. Lacegarne sind tendenziell dünne Garne, die gesamte Strickarbeit wirkt dadurch luftig.

Lace-Garne sind häufig nicht nur aus Wolle, sondern oft unter Beimischung von Seide, Leinen oder Baumwolle hergestellt. Es gibt auch Anbieter, die Woll- oder Seidengarne manuell einfärben und so außergewöhnliche Farbstellungen erzielen, jede Arbeit wird dadurch zum Unikat.

Mein erster Lace-Schal wurde nach einem Muster gestrickt, welches ich auf Ravelry.com gefunden habe. Hier habe ich ja schon erklärt, wie man sich dort registriert. Die Autorin des Musters, Monika Steinbauer, hat das Muster auch auf ihrem Blog „Smoking Hot Needles“ veröffentlicht. Die kostenlose Anleitung findet man hier zum Download.

Die Autorin verwendet für den Originalschal ein Garn aus Seide mit Algenfasern (Seacell). Für meine Erstlinge habe ich mich für Lace Lux von Lana Grossa (Rotviolett/Schwarz meliert und Petrol meliert) entschieden. Das Garn besteht aus Viskose und Schurwolle und ist deshalb nicht nur schön, sondern auch noch mollig weich.

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