Was wäre Weihnachten ohne Weihnachtsfilm?

Zu Weihnachten gibt es immer schon Rituale: den Baum kaufen, Plätzchen backen, Besuch eines Weihnachtsmarktes mit Glühwein und Bratwurst, den Vorweihnachtsbesuch bei Freunden und einiges mehr. Und bei mir gehören zur Weihnachtszeit auch einige Filmklassiker.

Was darf auf keinen Fall zu Weihnachten fehlen?

Der absolute Herzwärmer ist für mich „Das Wunder von Manhattan” – die Geschichte von Kriss Kringle. Der Film ist so kitschig, dass er schon wieder wunderschön ist. Und am Ende werden dann doch noch ein paar Tränen der Rührung verdrückt – alle Jahre wieder eben.
Trailer „Das Wunder von Manhattan”

Eigentlich ist „Ist das Leben nicht schön?” gar kein richtiger Weihnachtsfilm. Aber beim Gucken wird einem eben „wie Weihnachten”. Ein absoluter Klassiker, den man jedes Jahr wieder ansehen kann. James Stewart spielt die Hauptrolle in dem bereits 1946 gedrehten Film. Und ganz besonders liebenswert ist der Engel Clarence, der sich endlich seine Flügel verdienen möchte. Etwas für die ganze Familie!
Trailer „Ist das Leben nicht schön?”

„Verückte Weihnachten” ist die Verfilmung von „Frohes Fest” von John Grisham. Schon beim Lesen des Buches wird einem der immer weiter ausufernde Weihnachtskult auf wunderbar humorvolle Weise verdeutlicht. Die Verfilmung steht dem in nichts nach. Eine wunderbare Weihnachtsunterhaltung.
Trailer „Verückte Weihnachten”

Whoville mit seinen weihnachtsverrückten Bewohnern kann man im „Grinch” erleben. Vor allem auch mit Kindern ist dieser Film ein wunderbarer Spaß.
Der „Grinch” lebt alleine auf dem Berg, hasst Weihnachten und will Weihnachten stehlen. Ganz entzückend die kleine Cindy Lou Who, die sich schließlich mit dem Grinch anfreundet…
Trailer „Grinch”

Sehr beliebt ist auch der Elch Mr. Moose aus der Komödie „Es ist ein Elch entsprungen”. Dieser deutsche Weihnachtsfilm kam 2005 in die Kinos und ist mit namhaften Schauspielern bestens besetzt.
Trailer „Es ist ein Elch entsprungen”

Einer der Allzeit-Klassiker ist die Geschichte  „Der kleine Lord” – die immer wieder bezaubert und das Herz wärmt. Dem kleinen Cedrid gelingt es, das harte Herz seines Großvaters zu erweichen. Ein Muss zu jedem Weihnachtsfest.
Trailer „Der kleine Lord”

Ein wunderbares Lehrstück ist „Die Weihnachtsgeschichte” nach Charles Dickens. Ebenezer Scrooge ist ein Geizkragen, der seine Mitmenschen aufs Übelste behandelt. Mit Hilfe von drei Geistern wird er letztlich geläutert.
Trailer „Die Weihnachtsgeschichte”

Der allerliebste tschechische Märchenfilm „Drei Nüsse für  Aschenbrödel” ist beliebt bei alt und jung. Es handelt sich sicherlich um eine der schönsten Märchenverfilmungen überhaupt. Doch Vorsicht: Das eingängige Titelthema geht einem nicht mehr aus dem Kopf…
Trailer „Drei Nüsse für  Aschenbrödel”

Foto: © Africa Studio – fotolia.com

Back-Basics – meine wichtigsten Küchenhelfer

Gestern hat mein Rührgerät den Geist aufgegeben. Und das ausgerechnet beim Teigrühren für das Nougatgebäck. Zum Glück habe ich noch ein Zweitgerät…

Dabei habe ich so überlegt, welches denn die wirklich unverzichtbaren Küchenhelfer beim Plätzchen oder überhaupt Backen sind. Hier also meine Top Ten:

Digitale Küchenwaage

Eine digitale Küchenwaage ist unverzichtbar. Sie kann einfach sein, aber sollte auf jeden Fall über eine Tara-Funktion verfügen. So ist das Zufügen von Zutaten ganz einfach. Aber ich denke, es gibt kaum noch Waagen, die dies nicht können.

Digitaler Kurzzeitmesser bzw. Eieruhr
Beim Plätzchenbacken kommt es auf Präzision an. Ein präziser Kurzzeitmesser ist da ein Muss.

Handrührgerät
Ein leistungsstarkes Handrührgerät ist das Minimum. Als Ergänzung schätze ich sehr meine Küchenmaschine, die mir schwieriges oder längeres Teigkneten abnimmt.

Backbleche
Mindestens zwei, besser drei beschichtete Backbleche sind beim Gutsle-Backen unverzichtbar. Am liebsten sind mir dabei die in der Größe anpassbaren Bleche. Nach der Benutzung zieht man sie einfach auseinander und wäscht die Teile getrennt. Ich halte dies für einfacher als der Umgang mit den großen Blechen.
Und warum mehr als eines? Ganz einfach: Dann kann man schon weiter arbeiten, z.B. Gutsle ausstechen, Nougatgebäck spritzen, während die erste Ladung Plätzchen schon im Ofen ist. Achtung: immer nur abgekühlte Bleche nutzen.

Backpapier
Ohne Backpapier backe ich keine Plätzchen. Es gibt nichts Frustrierenderes als am Backblech festklebende Kekse oder ein in der Kastenform feststeckender Kuchen.

Küchenroste
Unverzichtbar sind ausreichend Küchenroste. Damit Plätzchen für die Lagerung verpackt werden können, müssen sie ganz auskühlen bzw. nach der Dekoration mit Guss abtrocknen.

Plätzchendosen

Damit die Plätzchen bis Weihnachten schon frisch bleiben, verpacke ich sie in Blechdosen, die ich kühl und trocken lagere, aber nicht eiskalt. Das mögen Plätzchen gar nicht.

Backpinsel
Für eine schöne Dekoration von Kuchen und Plätzchen brauche ich ordentliche Backpinsel. Dabei ziehe ich die Haarpinsel vor. Tipp: Wenn die Pinsel unten ein bisschen ausgefranst und ungleich aussehen, sonst aber noch gut sind – einfach mit einer scharfen Schere wieder glatt schneiden.

Silikon-Teigroller
Ohne mag ich nicht mehr. Der Teig klebt deutlich weniger am Roller fest. Wenn sich zudem die Griffe abknicken lassen, kommt man auch auf dem Backblech besser in die Ecken.

Silikon-Backmatte
Inzwischen bei mir auch unverzichtbar. Man hat eine leicht zu reinigende Unterlage, an der der Teig nicht so klebt. Was will man mehr? Die Backmatten gibt es übrigens in verschiedenen Größen. So kann man sich die für die eigene Arbeitsfläche passende Silikonmatte besorgen.

Silikon-Topflappen
Auf den ersten Blick mag dies ein bisschen seltsam sein. Aber meine Silikon-Topflappen sind immer griffbereit. Ich habe inzwischen 8 Stück im Einsatz, die wahlweise als Untersetzer für Töpfe, Auflaufformen oder Backbleche dienen, aber auch als Topflappen gute Dienste leisten. Da sie vom Material her nicht so dick sind, kann mit ihnen richtig gut greifen. Und da es sie in bunten Farben gibt, sind sie auch noch ein Farbtupfer in der Küche.

Wo findet man günstige Bastelanleitungen? Teil II

Wie versprochen, kommt hier nun der zweite Teil zur Bastelanleitungen-Seite.

Eine Vielzahl kreativer weihnachtlicher Bastelideen findet man auf der Homepage von „idee. der creativmarkt”.
http://www.idee-shop.de/shop/de/Anleitungen.html
Selbstgemachte Adventskalender, Christbaumschmuck, Geschenkverpackungen und vieles mehr sind so attraktiv präsentiert, dass man am liebsten gleich loslegen möchte. Im Download-Bereich findet man zudem noch generelle Bastel-Technik-Anleitungen.

Zwar kostenpflichtig, aber größten Teils wirklich pfiffig sind die Bastelanleitungen auf Dawanda.
http://de.dawanda.com/
Dawanda ist ein Online-Portal, das die Ideen und das Know How unzähliger Designer in individuellen Shops zusammenfasst. Man kann fertige Produkte kaufen, aber eben auch die Anleitungen zu bereits erprobten Geschenken erwerben. Auf jeden Fall eine tolle Seite zum Stöbern.

Eine Riesenauswahl an Geschenkideen findet man auf Geschenke.de.
http://www.geschenke.de
Sortiert nach Anlässen und der Art des Geschenks bekommt man wunderbare Inspirationen mit den zugehörigen Anleitungen. Sehr hilfreich finde ich auch die Ideen zum Thema Geldgeschenke bzw. Gutscheine. Ich werde auf jeden Fall bei nächster Gelegenheit jemandem mit einem Mini-Reisekoffer gefüllt mit aus Geldscheinen gefalteten Hemden, Hosen oder Kleidern einen Reise-Zuschuss zukommen lassen.

Socken-Update…

Alle Jahre wünscht mein Vater sich handgestrickte Socken. Ja, er trägt sie wirklich. Und bestellt jedes Jahr wieder (mindestens) ein Paar zu Weihnachten. Sie sollen nicht so bunt sein, eher dezent für einen älteren Herrn.

Dieses Jahr habe ich mich für Grautöne entschieden –
**Schachenmayr Regia Strata Color, 4-fädig.**

Und erstmals mit einem Muster. Allerdings nur oben auf den Socken. Für den Tragekomfort bleiben Ferse und Sohle glatt rechts.
Socken Regia Strato Gr. 42

Das Muster heißt „Stay at home”, stammt von Bettina Kreienbaums Ravelry-Seite und ist wirklich simpel zu stricken.

Weitere Infos rund ums Sockenstricken gibt es hier!

** Bei Links mit **Sternchen** handelt es sich um Partnerlinks zu Affiliate-Shops

Wo findet man gute Bastelanleitungen günstig? Teil I

Obwohl man wirklich fast alles kaufen kann, steht das Basteln und Handarbeiten immer noch hoch im Kurs. Doch dann taucht auch gleich die Frage auf: Woher bekomme ich Anregungen? Woher die Anleitungen?

Ich stöbere hierfür gerne im Internet und sammle so Ideen, was mir gefallen könnte. Und was ich mir zutraue, auch selber zu basteln.

Von mir gerne besuchte Seiten mit den zugehörigen Links möchte ich heute präsentieren. Hier Teil I:

Bekannt für Handarbeits- und Bastelzubehör ist die Buttinette. Doch neben den vielen Produkten findet man auf der Homepage auf jede Menge Anleitungen. Man kann gezielt nach besonderen Techniken suchen, aber auch nach Anlässen. Und die vielen schönen Ideen machen auch so richtig Lust aufs Selbermachen 🙂
Besonders hervorheben möchte ich da auch die Anleitung zum Socken stricken. Wer sein Wissen auffrischen möchte oder noch nie Socken gestrickt hat, ist hier genau richtig.

http://basteln-de.buttinette.com/shop/anleitungen-DE-de-BU/

Creadoo behauptet von sich, Europas beliebteste Webseite zum Thema Basteln, Hobby, Handarbeiten, Dekoration und Lifestyle zu sein. Das Angebot an Ideen ist riesengroß. Die Seite lässt sich einfach durchsuchen. Neue Themen sind besonders hervorgehoben, die Seite hat gleich auf der Startseite saisonale Vorschläge. Angeschlossen ist auch ein gut besuchtes Forum, für das man sich registrieren kann.

http://www.creadoo.com/

Schön gemacht finde ich die Seite Bastel-Anleitungen. Hier findet man Ideen in Hülle und Fülle und wird zu den verschiedenen Anlässen fündig. Ganz aktuell finde ich z.b. den Adventskalender aus Milchtüten sehr originell. Wer ein bisschen handwerklich geschickt ist, kann hier einen schicken Kalender für kleines Geld basteln und dann nach eigenem Gusto füllen. Dies ist nur ein Beispiel von vielen allein im Bereich der DIY Adventskalender.

http://www.bastel-anleitungen.com/

Teil 2 folgt in den nächsten Tagen

Feine Marzipanpralinen selbstgemacht

Wer Marzipan gerne mag oder jemanden kennt, der Marzipan liebt, kommt an den selbstgemachten Marzipan-Pralinen nicht vorbei. Sie sind wirklich einfach herzustellen und sehr lecker. Ein selbstgemachtes Mitbringsel, für den Weihnachts-Gutsle-Teller oder als Geschenk. Da die Pralinen wirklich einfach herzustellen sind, eignen sie sich auch als Last-Minute-Geschenk.

Zutaten für etwa 30 Stück

1 Packung Marzipan-Rohmasse
150 g Puderzucker
Aroma nach Geschmack: Kirschwasser, Rum oder Rumrosinen, Vanille
150 g Kuvertüre – ich bevorzuge Zartbitter
Zuckerperlen, halbe Walnüsse, Pistazien, Streifen von getrockneter Aprikose – oder was immer man zum Dekorieren nehmen möchte

Pralinenförmchen aus Papier oder Alu – gibt es inzwischen in vielen Supermärkten und Haushaltswarenfachgeschäften.

Zubereitung

Die Marzipan-Rohmasse wird mit dem fein gesiebten Puderzucker gut verknetet. Dies kann man mit dem Knethaken mit Rührgerät, aber auch von Hand gut erledigen. Dann wird die Masse portioniert – je nach dem, wie viele Sorten man ausprobieren mag. Rumrosinen werden in die Masse geknetet,  Die Aromen aufgeträufelt und verknetet – man muss durch Probieren herausfinden, wie stark das Aroma sein soll.

Nun formt man aus der Masse kleine Kugeln – pralinengroß – und setzt sie auf eine Frischhaltefolie.

Kuvertüre schmelzen und die Marzipankugeln eintauchen. Dazu steckt man die Pralinen auf einen Zahnstocher und taucht sie vorsichtig ein, sehr gut abtropfen lassen. Vor dem Abtrocknen die Pralinen dekorieren. Nur falls man Zuckerschrift verwendet, müssen die Pralinen erst ganz abgetrocknet sein.

Wenn die Pralinen außen ganz trocken sind, setzt man sie in hübsche Pralinenförmchen. Diese gibt es inzwischen in verschiedensten Farben und Größen. Sie schützen die Pralinen und lassen die selbstgemachten Pralinen richtig professionell aussehen.

Die Pralinen sind nicht sehr lang haltbar. Man kann sie trocken und kühl lagern, allerdings nicht zu kalt, sonst läuft die Schokolade an.

Gutes Gelingen!

Tipp: Wenn man alkoholische Aromen weglässt, dann kann diese Pralinen auch gemeinsam mit Kindern einfach herstellen. So haben die Kinder schon ein hübsches, leckeres Geschenk für die Großeltern.

Weihnachtsgutsle: Leckere Zitronenbäumchen

Zitronen-Ausstecherle mit PistazienDiese leckeren Zitronenbäumchen aus einem feinen Mürbeteig habe ich im vergangenen Jahr zum ersten Mal gebacken. Sie schmecken so richtig zitronig und sind einfach herzustellen. Man kann natürlich auch beliebig andere Ausstecher-Formen verwenden. Die Bäumchen sind allerdings eine hübsche Variante zu anderen klassischen Ausstecherle. In einer Blechdose verpackt, hält es ca. 3 Wochen und bleibt schön frisch und kross.

Zutaten für den Teig:
250 g Mehl
halber gestr. Teelöffel Backpulver
100 g Zucker
1 Päckchen Vanillezucker oder 1 Essl. selbstgemachter Vanillezucker
abgeriebene Schale von 2 Zitronen oder 2 Päckchen geriebene Zitronenschale
1 Eiweiß
150 g Butter

Zum Bestreichen:
1 Eigelb
1 Teelöffel Milch

Für die Dekoration:
200 g Puderzucker
Saft von 1 Zitrone
50 g Pistazienkerne gehackt

Zubereitung:
Mehl mit Backpuler in eine Schüssel geben, alle anderen Zutaten hinzufügen und mit dem Handrührgerät zu einem glatten Teig verrühren. Den Teig verpackt in Folie im Kühlschrank ruhen lassen.

Auf einer bemehlten Arbeitsfläche den Teig ausrollen und mit einer Bäumchenform die Plätzchen ausstechen. Auf ein mit Backpapier belegtes Backblech geben und mit der Ei-Milch-Mischung bestreichen.

Backfen auf 200°C (Ober-/Unterhitze) bzw. 180°C (Umluft) vorheizen. Die Plätzchen ca. 8 bis 10 Minuten auf der mittleren Schiene backen. Die Plätzchen sollen schön hell bleiben.

Nach dem Erkalten werden die Plätzchen mit der Zitronenglasur bestrichen. Hierfür den Puderzucker mit dem Zitronensaft vermischen, so dass eine dickflüssige, streichfähige Masse entsteht. Mit einem Messer wird der Guss auf den Zitronenbäumchen gleichmäßig verteilt, danach streut man die gehackten Pistazienkerne auf.
Sobald der Guss vollständig getrocknet ist, werden die Zitronenbäumchen in Blechdosen verpackt.

Ein Tipp für die Verarbeitung von Mürbteig:

Der Teig klebt weniger leicht an der Unterlage fest, wenn man ihn mit Hilfe eines Silikon-Teigrollers (Silikon-Wellholz) auf einer Silikon-Backunterlage auswellt.

Wenn es schnell gehen soll: Blitz-Biskuit

Als Boden für vielerlei Torten oder gefüllte Rollen eignet sich der wirklich einfach zuzubereitende Blitz-Biskuit. Er geht schnell, man braucht im Prinzip nur eine Schüssel, und er ist mir noch nie misslungen.

Für einen doppelten Boden oder ein Backblech benötigt man folgende

Zutaten:
4 Eier
4 Essl. kaltes Wasser
160 g Zucker
1 Päckchen Vanillezucker
160 g Mehl
1 Kaffeelöffel Backpulver

Zubereitung:
Eiweiß und Eigelb trennen.
Die 4 Eiweiße mit 4 Esslöffeln kaltem Wasser auf höchster Stufe mit dem Handrührgerät schlagen, bis eine steife Masse entstanden ist.
160 g Zucker und den Vanillezucker langsam unter Rühren zurinnen lassen. Die Masse eine halbe Minute weiterschlagen.
4 Eigelbe in etwa 4 Sekunden auf geringster Rührstufe unterrühren.
Mehl mit Backpulver gemischt auf die Teigmasse sieben, vorsichtig in 12 Sekunden mit dem Rührgerät auf niedrigster Stufe unterheben. Ggf. mit einem Teigschaber oder Schneebesen vorsichtig nachbearbeiten, bis alles zu einem homogenen Teig vermischt ist.
Den Teig sofort auf ein vorbereitetes Backbleck bzw. in eine Springform geben.

Verarbeitung als Biskuitrolle:
Backbleck für Rolle leicht fetten, mit Pergamentpapier belegen
Temperatur: 210 °C, vorgeheizter Ofen
Backzeit: 9 – 12 Minuten auf zweitunterster Stufe

Verarbeitung als Torte: Backform fetten und mit Pergamentpapier belegen
Temperatur: 180 °C, kalter Ofen
Backzeit: 45 Minuten, zweitunterste Schiene

Garprobe mittels eines Holzstäbchens vornehmen.

Viel Vergnügen mit diesem wunderbaren, schnellen Biskuitteig.

Nicht nur zu Weihnachten: Fotokerzen

In den vergangenen Jahren ist das Angebot an **Fotogeschenken** immer größer geworden. Doch neben den klassischen Fotokalendern kann man auch Gebrauchsartikel mit einem Foto versehen und zu einem persönlichen Geschenk machen.

Sehr gut, nicht nur zu Weihnachten, kommen auch Fotokerzen an. Die Vorgehensweise ist ganz einfach: Man sucht sich ein schönes Foto aus dem eigenen Fundus oder knipst eines. Dieses – sofern nicht ohnehin digital aufgenommen – muss man dann scannen, damit es als jpg-Datei vorliegt.

Beim jeweiligen Anbieter sucht man sich die gewünschte Kerzengröße aus und bestellt diese. Mittels einer Hochlade-Maske (Upload) kann man dann das Bild direkt an den Hersteller schicken. Manche akzeptieren auch den Versand per eMail. Nach ein paar Tagen erhält man die individuelle Fotokerze zugesandt.

Fotokerzen selber basteln!

Wer lieber eine Fotokerze selber basteln möchte, findet hier eine gute Anleitung. Man braucht dazu eine Kerze, ein Foto – mit dem Laserdrucker gedruckt, Foto Transfer Potch sowie Kerzenüberzugslack. Eine gut verständliche  Anleitung, wie man mit Foto Potch arbeitet, gibt es hier.

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**3 € Vorteil auf Fotogeschenke**
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Anspruchsvoller Lace-Schal

Etwas anspruchsvoller sind Schals in Lace-Technik. Lace heißt wörtlich aus dem Englischen übersetzt „Spitze“, d.h. man arbeitet mit Umschlägen und Zusammenstricken von Maschen, um ein Muster mit Löchern zu erzielen, das Ähnlichkeit mit Spitzengewebe hat. Lace-Arbeiten wirken filigran und anspruchsvoll. Durch die gezielte Auswahl der Wolle kann man zusätzliche Effekte erzielen. Lacegarne sind tendenziell dünne Garne, die gesamte Strickarbeit wirkt dadurch luftig.

Lace-Garne sind häufig nicht nur aus Wolle, sondern oft unter Beimischung von Seide, Leinen oder Baumwolle hergestellt. Es gibt auch Anbieter, die Woll- oder Seidengarne manuell einfärben und so außergewöhnliche Farbstellungen erzielen, jede Arbeit wird dadurch zum Unikat.

Mein erster Lace-Schal wurde nach einem Muster gestrickt, welches ich auf Ravelry.com gefunden habe. Hier habe ich ja schon erklärt, wie man sich dort registriert. Die Autorin des Musters, Monika Steinbauer, hat das Muster auch auf ihrem Blog „Smoking Hot Needles“ veröffentlicht. Die kostenlose Anleitung findet man hier zum Download.

Die Autorin verwendet für den Originalschal ein Garn aus Seide mit Algenfasern (Seacell). Für meine Erstlinge habe ich mich für Lace Lux von Lana Grossa (Rotviolett/Schwarz meliert und Petrol meliert) entschieden. Das Garn besteht aus Viskose und Schurwolle und ist deshalb nicht nur schön, sondern auch noch mollig weich.