Mandel-Schokoladen-Plätzchen

Diese leckeren, supereinfach herzustellenden Plätzchen sind für die Weihnachtsbäckerei ideal. Beste Zutaten ohne Schnickschnack zu verarbeiten – perfekte Plätzchen für meinen Geschmack.

Zutaten:

180 g weiche Butter
200 g Zucker
1 P. Vanillinzucker
1 Ei
100 g Raspelschokolade Vollmilch (gibt es fertig zu kaufen)
1/2 Teelöffel Zimt
1 Prise Salz
200 g gemahlene Mandeln
250 g Mehl gesiebt

Für den Guss:
Saft von 1 Zitrone
Puderzucker

Zum Bestreuen:

gehacke Pistazien oder bunte Zuckerstreuseln

Zubereitung:

Butter mit dem Zucker und dem Ei schaumig rühren, alle übrigen Zutaten für den Teig zugeben und verkneten. Aus dem Teig eine große Kugel formen, diese teilen. Aus den beiden Kugeln jeweils eine Rolle formen. Am besten geht dies nach meinen Erfahrungen auf der Silikonbackmatte. Die Rollen sollten etwa 30 cm lang sein. Ich halbiere diese Rollen nochmals und wickele jede Rolle in Frischhaltefolie. Die eingewickelten Rollen sollen nun im Kühlschrank ruhen und fest werden. Ich bereite deshalb meist den Teig morgens vor, um ihn abends zu verarbeiten. Oder abends für den nächsten Tag. 2 bis 3 Stunden Kühlzeit sollte man aber mindestens veranschlagen.

Nach der Ruhephase werden auch einem Schneidebrett (niemals auf der Silikonmatte) von den Rollen etwa 3 mm dicke Scheiben geschnitten – möglichst gleichmäßig. Hierfür nehme ich ein Küchenmesser mit einer möglichst schmalen Klinge. Dort, wo der Teig etwas ausfranst oder aus der Form gerät, kann man behutsam etwas nachformen. Es sollten möglichst runde Scheiben entstehen. Die Teigscheiben auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen und bei 180°C bei Ober- und Unterhitze oder 160°C Umluft backen. Backzeit etwa 12 Minuten.
Nach dem Backen die Plätzchen zunächst abkühlen lassen, sonst zerbrechen sie zu leicht.

Aus Zitronensaft und Puderzucker einen dickflüssigen Guss herstellen. Die komplett abgekühlten Plätzchen mit dem Guss bestreichen und mit gehackten Pistazien oder bunten Zuckerstreuseln bestreuen.

In einer gut schließenden Blechdose bleiben die Plätzchen wunderbar kross. Die genannte Teigmenge ergibt bei mir um die 100 Plätzchen.

Weihnachtsgutsle: Feine Marzipanmakronen

Leckere Makronen mit Schokoglasur

Eine meiner Lieblingsgebäcksorten sind diese Marzipanmakrönchen. Sie schmecken himmlisch und sind wirklich leicht herzustellen. Und mit der Schokoglasur machen sie sich wunderbar auf jedem Weihnachtsteller. Es gibt nur wenige Kniffe, die man beherzigen muss, dann ist es wirklich simpel.

Zutaten:

5 Eiweiß (die Eigelbe bewahre ich auf für mürbes Weihnachtsgebäck oder fürs Bepinseln von Ausstech-Plätzchen)
250 g Puderzucker – gesiebt
250 g feine Kokosraspeln
1/2 Zitrone abgerieben – unbehandelt
2 Esslöffel Rum – zur Geschmacksverfeinerung, aber kein Muss
400 g Marzipanrohmasse

Zucker zum Bestreuen vor dem Backen

Kuvertüre zum Eintauchen

Zubereitung:

Zunächst werden die Kokosraspeln auf einem Backblech bei 100°C bei offenem Ofen etwa 15 Minuten getrocknet. Achtung, die Kokosraspeln dürfen nicht braun werden! Es empfiehlt sich Ober- und Unterhitze zu verwenden, damit die feinen Raspel nicht aufgewirbelt werden.

Die Eiweiße sehr steif schlagen, die Hälfte des gesiebten Puderzuckers , danach die Marzipanrohmasse fein geschnitten unterrühren. Die abgeriebene Zitronenschale, restlichen Puderzucker, Kokosraspeln und Rum zugeben und rühren, bis eine zähe Masse enstanden ist. Die Marzipanrohmasse darf nicht mehr in größeren Stücken im Teig sein, sonst bekommt man Probleme beim Spritzen der Masse.

Einen Spritzbeutel mit einer großen Sterntülle vorbereiten. Mit einem Esslöffel Masse einfüllen, den Beutel von oben etwas einrollen. Ein Backblech mit Backpapier belegen. Nun auf das Backpapier walnussgroße Häufchen spritzen.

Marzipanmakronen auf dem Backblech

Die Makronen auf ein mit Backpapier belegtes Backblech spritzen.

Bei mir passen 35 Makronen auf ein Backblech, die Masse ergibt zwischen 80 und 90 Makronen.

Vor dem Backen werden die Makronen mit etwas Zucker bestreut. Das Gebäck wird im vorgeheizten Ofen bei 160 °C etwa 15 Minuten gebacken. Es sollte gebräunt sein, sich außen trocken anfühlen, aber innen noch weich sein.

Marzipanmakronen in Detailansicht

Einfach nur lecker – die frischgebackenen Marzipanmakronen!

Nach dem Erkalten werden die Makronen zur Hälfte in flüssige Kuvertüre getaucht. Ich bevorzuge Kuvertüre von dunkler Schokolade. Sie passt besonders gut zu den süßen Makronen.

Aufbewahrt werden die Makronen in fest schließenden Blechdosen. Gutes Gelingen!

Festliche Frühstücksbrötchen aus Hefeteig

Frühstücksbrötchen aus HefeteigSelbstgemachte süße Frühstücksbrötchen aus Hefeteig sind ein Genuss – vor allem mit selbstgemachter, fruchtiger Marmelade oder einem weihnachtlichen Glühwein- oder Weingelee.

Hier mein Gelingt-Mir-Immer-Rezept:

Zutaten

1 Würfel frische Hefe
1 Ei Gr. M
500 g Mehl Type 405
ca. 250 ml Milch
80 g Butter
80 g Zucker oder (freihändig) 4 Esslöffel
1 gestr. Kaffeelöffel Kardamom – ergibt die besondere Note
optional 1 P. Vanillinzucker

1 Eigelb mit etwas Milch verquirlt zum Bestreichen, wenn man sie glänzend haben will

Zubereitung

3 Esslöffel von der Milch beiseite stellen. Die restliche Milch in einem kleinen Topf erwärmen, so dass sie gut warm ist, aber nicht kocht. Das Ei und den Zucker in eine Rührschüssel geben, darauf das Mehl, an den Rand die Gewürze. Eine Vertiefung ins Mehl drücken und die Hefe reinbröckeln. Dann warme Milch zugeben. Sollte die Milch doch sehr warm geworden sein, gebe ich die zurückbehaltene Milch dazu, Hefe mag es ja nicht so warm.
Sollte ich die Restmilch nicht brauchen, gebe ich sie zu der Milch im Topf. Butter zur Milch geben und in der Milch schmelzen, ggf. nochmals leicht erhitzen.

Die Hefe mit der Milch in der kleinen Kuhle vorsichtig mit einem kleinen Löffel verrühren und mit etwas Mehl vom Rand bedecken. Nach ca. 15 Minuten sieht man deutlich, dass die Hefe schon anfängt zu gehen. Die Milch-Butter-Mischung am Rand in die Rührschüssel geben. Nun alles mit dem Rührgerät mit Knethaken verkneten, bis sich ein richtig schöner glatter, lauwarmer Teig ergibt, der sich vom Rand der Schüssel ablöst. Wenn er sehr klebt, gebe ich noch etwas Mehl hinzu.
Man kann auch die Küchenmaschine nehmen, aber mir ist das zu mühsam, sie für den einfachen Teig aufzubauen. Knethaken gehen wunderbar.

Die Schüssel mit einem Geschirrtuch abdecken und den Teig gehen lassen – ich stelle mir den Küchenwecker auf eine halbe Stunde, meistens reicht das schon. Man kann fürs Gehenlassen auch den Ofen mit Umluft kurz anwärmen – handwarm – und die Schüssel in den Ofen stellen. Dann reichen meist 20 Minuten.

Wenn der Teig richtig schön gegangen ist (bei mir ist dann die Rührschüssel randvoll), den Teig kräftig von Hand durchkneten. Danach portioniere ich: 12 Brötchen pro Rezept. Ich lege den Teigkloß auf die Waage. Die Gesamtmenge (so um die 1000 Gramm) teile ich durch 12, meist ergibt sich ein Gewicht von 85 bis 90 g pro Brötchen.

Dann ein Backblech mit Backpapier belegen, jeweils Brötchen in der ermittelten Größe formen (ich wiege sie mit der Küchenwaage aus, dann sind sie alle gleich groß und werden gleichzeitig fertig). Dafür darf man den Teig auch nochmals richtig kneten, weil er ja vor dem Backen nochmals gehen muss.
Dann setze ich die 12 Brötchen aufs Backblech – 3 Reihen à 4 Brötchen. Vor dem Gehenlassen bepinsele ich die Teigkugeln mit Ei (mit etwas Milch verquirlt) – ist aber optional… mache ich nicht immer, da man relativ viel verquirltes Ei übrig behält. Man kann auch etwas Hagelzucker oder Mandelblättchen aufstreuen.

Die Brötchen lasse ich dann im Ofen stehen – im kalten Ofen 30 bis 40 Minuten, im angewärmten reichen meist 20 Minuten. Die Brötchen sollen schon richtig groß werden und fast aneinander stoßen.

Dann backe ich die Brötchen bei Umluft 160 Grad – Ofen nicht vorheizen. Nach 20 Minuten sind die Brötchen schön gebräunt und durchgebacken.

Aus einer Portion erhält man 12 Brötchen à etwa 85 Gramm. Diese kann man auch wunderbar einfrieren und bei Bedarf im Ofen aufbacken: Benötigte Anzahl Brötchen in den kalten Ofen legen, bei Umluft bei 100°C gute 10 Minuten aufbacken.

Guten Appetit!

 

Herbstliche Kürbissuppe – schnell und lecker

Hokkaido-Kürbis

Hokkaido-Kürbisse heißen bei uns zuhause „Faulenzer-Kürbisse” – aus dem einfachen Grund, weil man sich das aufwändige Schälen oder Aushöhlen sparen kann.

Mein Kürbissuppen-Rezept ist supereinfach und mit wenigen Zutaten auch variierbar. Und da es inzwischen den ganzen Winter hindurch diese Kürbisse gibt, eignet sich die Suppe auch wunderbar für ein schnelles Mittagessen an Heiligabend oder am zweiten Weihnachtstag, wenn man schon keine Lust auf Braten mehr hat.

Zutaten:

1 Hokkaido-Kürbis, gerne auch als Biokürbis, der meist kaum teurer ist als die „normalen”
Gemüsebrühe im Würfel für 1 l Brühe
1 Zwiebel
Öl zum Anbraten
Salz
Pfeffer
1 Stück Vanilleschote – ca. 2 cm
China-Gewürz
Curry – hier nehme ich am liebsten den Curry von Alfons Schubeck, der sehr schön mild im Geschmack ist.
1 bis 1,5 l kochend heißes Wasser, am einfachsten aus dem Wasserkocher

Wahlweise Schinkenwürfel oder Garnelen und Brotcroutons

Zubereitung:

Der Kürbis wird mit heißem Wasser gründlich gewaschen. Oben wird der Strunk entfernt, genauso wie unten das harte Käppchen. Sollten sich verschorfte Stellen auf der Haut befinden, dann diese bitte auch sorgfältig wegschneiden.
Nun wird der Kürbis halbiert – am besten mit einem großen Kochmesser – und das Heu entfernt.
Die Hälten schneide ich in dicke Streifen und dann in grobe Würfel.
Die Zwiebel wird geschält und gewürfelt.

Einen Dampfdrucktopf auf dem Herd erhitzen, wenn er heiß ist, dann Öl und danach Zwiebelwürfel zugeben. Wenn die Zwiebeln schön angedünstet, aber noch nicht braun sind, geben wir die Kürbiswürfel hinzu. Dann fülle ich den Topf mit heißem Wasser auf, bis die Kürbiswürfel halb bedeckt sind. Danach gebe ich Pfeffer hinzu und die Suppenwürfel. Der Dampfdrucktopf wird dann verschlossen. Nachdem sich der Druck aufgebaut hat koche ich den Kürbis 7 Minuten, dann lasse ich den Dampf ab. Wenn man mit der Gabel in die Würfel sticht, sollten die Würfel schön weich sein. Falls nicht, bitte nochmals erhitzen und noch ein paar Minütchen zugeben.

Mit einem Stabmixer wird die Kürbissuppe fein püriert. Wir haben nun ein dickflüssiges, leuchtend gelbes Püree. Wem es zu dickflüssig ist, der kann einfach heißes Wasser zugeben, bis die Konsistenz passt, ggf. noch etwas gekörnte Gemüsebrühe zugeben. Zum Abschmecken Salz, 1 Teelöffel Chinagewürz, 2 Teelöffel Curry und das Stück Vanilleschote hinzugeben. Alles gut mischen und 2 bis 3 Minuten ziehen lassen. Danach probieren und ggf. noch im Geschmack verfeinern. Den richtigen Kniff für den Geschmack hat man ziemlich schnell raus. Die Vanilleschote wieder aus dem Topf fischen und waschen und abtrocken. Diese verwende ich nach dem Trocken dann weiter, um eigenen Vanillezucker herzustellen. Wenn man die Schote länger im Topf lässt, erhält die Suppe eine eher süßliche Note. Das ist aber Geschmackssache.

In tiefen Tellern richte ich – je nach Lust und Laune – magere Schinkenwürfel oder Garnelen, ggf. halbiert, an. Darauf gebe ich dann die heiße Suppe und serviere sie sofort. Sehr lecker  schmecken auch Brotcroutons, die man kurz vor dem Servieren aufstreut.

Serviert mit einem kräftigen Bauernbrot ist die Suppe ein einfacher, herbstlich-leckerer Genuss.

Weihnachtsgutsle-Klassiker: Schwäbische Butter-S

Fertig gebackene Butter-S

Superlecker und dabei auch noch einfach herzustellen sind Schwäbische Butter-S. Allerdings brauchen sie den echten Buttergeschmack, daher würde ich Butter in diesem Rezept niemals durch Margarine ersetzen.

Beim ersten Versuch muss man vielleicht ein wenig experimentieren, bis man den Bogen mit dem Formen raushat – aber danach geht es fix. Und ein großer Vorteil: Wenn die Plätzchen fertig sind, ist kein weiteres Verarbeiten nötig – kein Einpinseln, kein Verzieren. Man lässt sie einfach auskühlen – und dann ab in die Blechdose.

Zutaten:

400 g Mehl Type 405
250 g Butter – ich bevorzuge hier Süßrahmbutter
125 g Zucker
3 Eigelbe
etwas Salz
abgeriebene Schale von 1 Zitrone
1 Päckchen Vanillezucker

Zum Einpinseln oder Eintauchen:
1 Eiweiß
Hagelzucker

Fürs Backblech nehme ich Backpapier, passgenau zugeschnitten.

Zubereitung:

Zunächst die Butter in einer Schüssel schaumig rühren, dann Zucker und Eier nach und nach zugeben und rühren, bis eine Schaummasse entstanden ist. Danach Mehl, Zitronenschale, Vanillezucker und 1 Prise Salz hinzu geben und verrühren. Der Teig ist zunächst bröselig, wird dann aber fester. Ich knete dann den Teig mit den Händen schnell zusammen und forme zwei kompakte Kugeln daraus, die ich in Frischhaltefolie einwickele. Nun kommt der Teig für mindestens 1 Stunde in den Kühlschrank. Man kann aber auch den Teig schon am Vortag vorbereiten – eine lange Ruhezeit tut dem Teig gut.

Nach der Ruhezeit breche ich ein Stück vom Teig ab und rolle den Teig zu einer langen Wurst von etwa 1 cm Durchmesser. Von dieser Wurst schneide ich dann Stück von etwa 8 cm Länge. Übrigens: Ich verarbeite den Teig auf der Silikon-Backmatte, die auch gleich ein Lineal zur Orientierung an der Seite hat.

Teigstränge für Butter-S

Die 8 cm-Abschnitte tauche ich mit einer Seite zunächst in Eiweiß, danach in Hagelzucker. Der Hagelzucker bleibt gleichmäßig an den „Würstchen” hängen. Beim Legen auf das mit Backpapier belegte Blech forme ich dann aus der Teigwurst ein S. Kein weiteres Einpinseln und Bestreuen notwendig.

Geformte Butter-S auf dem Blech
Den Ofen auf 180 °C vorheizen (Umluft 160 °C – kein Vorheizen nötig)
Die Backzeit beträgt etwa 10 Minuten. Die Plätzchen dürfen nur ganz leicht bräunen. Nach dem Backen die Plätzchen auf dem Blech etwas abkühlen lassen und dann vorsichtig auf einen Rost heben. Erst nach dem vollständigen Auskühlen dürfen sie in einer Blechdose verpackt werden.

Weihnachtsgutsle – die Backsaison ist eröffnet!

Es ist soweit…
…der Weihnachtscountdown beginnt.

Ich weiß, viele sind schon kräftig beim Backen, damit auch schon zum 1. Advent am 30. November die Weihnachtsplätzchen serviert werden können. Ich orientiere mich da eher an Weihnachten. Gerne verschenke ich auch das eine oder andere Tütchen oder eine hübsche Dose.

Plätzchen mit Butter und Marzipan

Weihnachtsplätzchen mit Marzipan

Den Anfang habe ich in diesem Jahr mit einer Abwandlung der klassischen Gutsle gemacht. Der Mürbteig enthält deutlich weniger Zucker, dafür aber Marzipan-Rohmasse. Gefunden habe ich das Rezept inkl. Anleitung auf „Backen macht glücklich”. Super-Seite, übrigens…

Im Gegensatz zu den klassischen Ausstecherle ist der Teig erheblich mürber. Daher am Anfang auch etwas gewöhungsbedürftig. Den Marzipangeschmack konnte ich auch nicht so richtig herausfinden – aber lecker sind sie allemal. Vielleicht muss ich einfach noch ein bisschen weiterprobieren.

Weihnachtsgutsle: Aprikosentaschen

Lecker gefüllte Aprikosentaschen mit zartem Butterschmack

Ein Weihnachtsklassiker in unserer Familie sind diese Aprikosentaschen.

Basis für das Rezept ist ein Ausstecherle-Teig, wie ich ihn schon beschrieben habe.

Zusätzliche Zutaten:

1 Glas Aprikosenmarmelade (möglichst fein, nicht mit so ganz großen Stücken drin)
Eiweiß zum Bepinseln der Ränder
1 Zitrone
1 Paket Puderzucker

Der Ausstecherle/Plätzchen-Teig sollte im Kühlschrank ausreichend geruht haben, also schön fest sein. Keine Angst, durch das Kneten vor dem Ausrollen wird er schnell wieder geschmeidig. Das Ruhenlasses des Teiges bewirkt, dass der Teig beim Backen nicht verläuft und die Plätzchen ihre Form behalten.

Ich arbeite immer auf einer Silikon-Backmatte mit Silikon-Wellholz. Wer es sehr akurat mag, dem seien Ausroll-Hölzer empfohlen. Ansonsten sollte man den Teig etwa 3 mm dick auswellen auf der leicht bemehlten Unterlagen.
Dann steche ich platzsparend mit einer runden Ausstecherform oder mit einem Glas in der passenden Größe – Durchmesser ca. 6 cm – runde Plätzchen aus. Sie sollten sich leicht von der Matte lösen lassen.

In die Mitte des Plätzchen gebe ich einen Klecks Aprikosenmarmelade. Den Rand der Plätzchen pinsele ich vorsichtig mit Eiweiß ein, dann klappe ich die Plätzchen zusammen und drücke die Ränder vorsichtig an.
Die Plätzchen sollen dabei ihre Form behalten.

Danach platziere ich die Taschen auf einem mit Backpapier belegten Backblech. Die Plätzchen werden bei gut 180°C Ober- und Unterhitze oder 160°C Umluft gebacken. Die Backzeit beträgt etwa 12 bis 15 Minuten. Die Plätzchen dürfen nicht zu dunkel werden. Wer sich nicht sicher ist, kann ein paar „Versucherle” backen, um ein Gefühl für die Backzeit zu bekommen.

Tipp:

Wer regelmäßig Plätzchen backt, sollte sich eine gute Grundausrüstung an Werkzeugen zulegen. Dann macht es viel mehr Spaß und geht einfach von der Hand.

Fürs gleichmäßige Auswellen eignen sich die Ausroll-Hölzer. Man legt sie auf die Silikonmatte oder die Arbeitsfläche, links und rechts vom auszurollenden Teigklumpen. Die Hölzchen sorgen dafür, dass der Teig an keiner Stelle dünner wird als durch die Höhe der Hölzchen vorgegeben. Einfaches, aber wirklich nützliches Prinzip.


**Birkmann 330368 Ausroll-Hölzer, 3 Paar, Höhen 3.5 und 10 mm, Buche**

Sehr hilfreich sind die schon erwähnten Silikonmatten. Der Teig klebt erheblich weniger und außerdem lassen sich die Matten auch während des Arbeitens leicht reinigen. Wenn z.b. Marmelade oder Eiweiß auf die Matte geraten, diese einfach kurz im Spülbecken reinigen, auf ein ausgebreitetes Geschirrtuch legen und mit einem sauberen, trockenen Geschirrtuch abreiben.


**Kaiser 686110 Kaiserflex Red XL-Ausrollmatte, 60 x 40 cm**

Teigroller aus Silikon haben den Vorteil, dass der Teig erheblich weniger klebt, d.h. man muss erheblich weniger Mehl verwenden. Am liebsten habe ich den Teigroller mit abknickbaren Griffen, da dieser sich auch besser zum Ausrollen von Teig auf dem Backblech eignet.


**Kaiser 686141 Kaiserflex Red Teigrolle mit hochgestellten Griffen, 25 cm, Durchmesser: 68 mm**

** Bei Links mit **Sternchen** handelt es sich um Partnerlinks zu Affiliate-Shops

Lecker und einfach zuzubereiten: Hamburger Krabbensuppe

Leckere Weihnachtsvorspeise: Krabbensuppe

Zu einem schönen Weihnachtsfest gehört in vielen Familien auch ein besonderes Weihnachts-Verwöhn-Essen. Warum nicht mal was Neues ausprobieren?

Dieses Rezept für 4 Personen ist superlecker und wirklich einfach herzustellen. Etwas Besonderes als Vorspeise zu Weihnachten – als Auftakt für ein festliches Weihnachtsessen perfekt. Der Vorteil: Man kann alles gut vorher besorgen. Tiefkühl-Krabben gibt es in sehr guter Qualität, und Suppengemüse hält sich im Gemüsefach ohnehin ein paar Tage. Um die richtige Bindung und den Geschmack hinzubekommen, sollte man die Suppe schon einmal gekocht haben. Also gleich für ein Adventswochenende einplanen 🙂

Zutaten:

400 g Tiefseekrabben (auch Tiefkühl möglich)
1 Bund Suppengrün
2 Esslöffel Butter
20 g Mehl
1/4 Liter Süße Sahne
1/4 Liter trockener Weißwein
1/4 Liter Fleischbrühe
2 Esslöffel Tomatenmark
Zitronensaft nach Belieben zum Abschmecken
2 Döschen Hummerpaste (ich nehme die von von Lacroix, falls erhältlich kann man auch 2 Esslöffel Krebsbutter nehmen)
1 kl. Dose Spargel
Salz
Pfeffer
Cayennepfeffer und Zitronensaft zum Abschmecken

Zubereitung:

Tiefseekrabben abwaschen und etwas abtrocknen, Suppengrün putzen, waschen, klein schneiden und in Butter andünsten, mit 1/2 Liter Wasser ablöschen und Gemüse mit Wasser etwa 30 Minuten köcheln, bis das Gemüse schön gar ist. Das Gemüse mit dem Pürierstab fein pürieren und durch ein feines Sieb streichen. In einem Topf Mehl und etwas Sahne glattrühren, dann die übrige Sahne, Weißwein und Brühe zugeben und unter Rühren zum Kochen bringen. Tomatenmark, Krebsbutter und Spargelwasser zugeben. Die Suppe mit Salz, etwas Cayennepfeffer (vorsichtig dosieren) und (je nach Lust und Laune) Zitronensaft abschmecken. Spargel in kleinen Stückchen und Krabbenfleisch in die Suppe geben und nur noch kurz erhitzen, nicht kochen lassen. Ein frisch aufgebackenes, in Scheiben geschnittenes Laugenbrot oder kleine Brötchen passen sehr gut zu diesem feinen Weihnachtssüppchen.

Guten Appetit!

Wer kein Rezept und keinen Tipp verpassen möchte: Hallo Weihnachten abonnieren oder auf Facebook „liken”!

Klassische Ausstecherle oder Gutsle

Ohne die klassischen Ausstecherle oder Gutsle ist Weihnachten undenkbar. Beim Backen mit Kindern sind es die einfachen Weihnachtsplätzchen, die Kinder schon mit großer Freude ausstechen und verzieren können. Ich verwende für die Ausstecherle immer Butter, da ich den feinen Buttergeschmack des Mürbeteiggebäcks so sehr schätze.

Hier mein Grundrezept:

Zutaten:
500 g Mehl
250 g Butter
200 g Zucker
1 Vanillezucker
3 Eier (Größe M)
1 Prise Salz

Zum Dekorieren:
Eigelb verquirlt mit etwas  Milch
und/oder
Glasur aus Zitronensaft mit Puderzucker
oder aus Rum mit Puderzucker
Zum Bestreuen Zuckerstreusel, Schokoladenstreusel oder Winterdekor

Um einen schönen, geschmeidigen Teig zu erhalten, rühre ich zunächst die Butter mit dem Handrührgerät schön schaumig. Danach füge ich Eier und Zucker mit den Geschmackszutaten abwechselnd hinzu, zuletzt rühre ich das Mehl unter. Den Teig in der Schüssel drücke ich mit den Händen zu einem Teigkloß zusammen, knete ihn nochmals kurz durch und teile die Masse in 2 Teile. Danach wird jeder Teig-Kloß mit Frischhaltefolie umwickelt. Im Kühlschrank sollte der Teig mindestens 1 Stunde ruhen. Dies verhindert das Verlaufen des Teiges.

Während der Teig ruht, bereite ich schon Backbleche vor. Ich belege sie mit Bögen von Backpapier. Wer keine Lust hat, das Papier zuzuschneiden, kann auch Backpapierzuschnitte verwenden, die man einfach aufs Backblech legt.

Zum Ausrollen des Teiges habe ich mir ein Silikon-Wellholz besorgt, ebenso Silikonbackmatten. Auch diese bestäube ich mit Mehl, aber der Teig klebt längst nicht so sehr wie auf einer normalen Küchenarbeitsplatte.

Ich stimme die Auswahl der Ausstecherle, die ich verwende, auf die Art der übrigen Weihnachtsplätzchen ab. So ist z.B. die Tannenbäumchen-Form den Zitronenbäumchen vorbehalten.

Wer besondere Ausstecherle mag, kann inzwischen sogar Formen mit Prägung erhalten. Bei www.meincupcake.de habe ich diese im Internet gefunden. Sehr originell finde ich auch die Variante, die Plätzchen mit einem Stempel zu prägen. Ein Set mit verschiedenen Keksstempeln mit weihnachtlichen Motiven findet man hier **Keksstempel Set Weihnachten 6-teilig**

Nach der Ruhezeit schneide ich ein Stück vom ersten Teigpäckchen ab und knete es zu einer formbaren Kugel. Den Teig wellt man dann etwa 4 bis 5 mm dick aus. Dabei immer darauf achten, dass der Teig nicht festklebt, ggf. Unterlage mit Mehl bestäuben. Danach werden die Plätzchen ausgestochen. Einen Teil der Plätzchen streiche ich mit verquirltem Eigelb ein und bestreue sie dann mit bunten Zuckerstreuseln oder Schokostreuseln. Dies sind die Klassiker. Diese Plätzchen erhalten beim Backen einen goldgelben Glanz und sind bereits fertig.
Den zweiten Teil backe ich und verziere ich nach dem Erkalten mit Zuckerglasur, die ich mit einem Pinsel nicht so dick auftrage und dann mit Winterdekor oder Zuckerstreuseln dekoriere.

Die Plätzchen werden bei gut 180°C Ober- und Unterhitze oder 160°C Umluft gebacken. Die Backzeit beträgt etwa 12 bis 15 Minuten. Die Plätzchen dürfen nicht zu dunkel werden. Wer sich nicht sicher ist, kann ein paar „Versucherle” backen, um ein Gefühl für die Backzeit zu bekommen.

Die Teigmenge ergibt etwa 80 bis 100 Plätzchen.

** Bei Links mit **Sternchen** handelt es sich um Partnerlinks zu Affiliate-Shops

Feine Marzipanpralinen selbstgemacht

Wer Marzipan gerne mag oder jemanden kennt, der Marzipan liebt, kommt an den selbstgemachten Marzipan-Pralinen nicht vorbei. Sie sind wirklich einfach herzustellen und sehr lecker. Ein selbstgemachtes Mitbringsel, für den Weihnachts-Gutsle-Teller oder als Geschenk. Da die Pralinen wirklich einfach herzustellen sind, eignen sie sich auch als Last-Minute-Geschenk.

Zutaten für etwa 30 Stück

1 Packung Marzipan-Rohmasse
150 g Puderzucker
Aroma nach Geschmack: Kirschwasser, Rum oder Rumrosinen, Vanille
150 g Kuvertüre – ich bevorzuge Zartbitter
Zuckerperlen, halbe Walnüsse, Pistazien, Streifen von getrockneter Aprikose – oder was immer man zum Dekorieren nehmen möchte

Pralinenförmchen aus Papier oder Alu – gibt es inzwischen in vielen Supermärkten und Haushaltswarenfachgeschäften.

Zubereitung

Die Marzipan-Rohmasse wird mit dem fein gesiebten Puderzucker gut verknetet. Dies kann man mit dem Knethaken mit Rührgerät, aber auch von Hand gut erledigen. Dann wird die Masse portioniert – je nach dem, wie viele Sorten man ausprobieren mag. Rumrosinen werden in die Masse geknetet,  Die Aromen aufgeträufelt und verknetet – man muss durch Probieren herausfinden, wie stark das Aroma sein soll.

Nun formt man aus der Masse kleine Kugeln – pralinengroß – und setzt sie auf eine Frischhaltefolie.

Kuvertüre schmelzen und die Marzipankugeln eintauchen. Dazu steckt man die Pralinen auf einen Zahnstocher und taucht sie vorsichtig ein, sehr gut abtropfen lassen. Vor dem Abtrocknen die Pralinen dekorieren. Nur falls man Zuckerschrift verwendet, müssen die Pralinen erst ganz abgetrocknet sein.

Wenn die Pralinen außen ganz trocken sind, setzt man sie in hübsche Pralinenförmchen. Diese gibt es inzwischen in verschiedensten Farben und Größen. Sie schützen die Pralinen und lassen die selbstgemachten Pralinen richtig professionell aussehen.

Die Pralinen sind nicht sehr lang haltbar. Man kann sie trocken und kühl lagern, allerdings nicht zu kalt, sonst läuft die Schokolade an.

Gutes Gelingen!

Tipp: Wenn man alkoholische Aromen weglässt, dann kann diese Pralinen auch gemeinsam mit Kindern einfach herstellen. So haben die Kinder schon ein hübsches, leckeres Geschenk für die Großeltern.