Festliche Frühstücksbrötchen aus Hefeteig

Frühstücksbrötchen aus HefeteigSelbstgemachte süße Frühstücksbrötchen aus Hefeteig sind ein Genuss – vor allem mit selbstgemachter, fruchtiger Marmelade oder einem weihnachtlichen Glühwein- oder Weingelee.

Hier mein Gelingt-Mir-Immer-Rezept:

Zutaten

1 Würfel frische Hefe
1 Ei Gr. M
500 g Mehl Type 405
ca. 250 ml Milch
80 g Butter
80 g Zucker oder (freihändig) 4 Esslöffel
1 gestr. Kaffeelöffel Kardamom – ergibt die besondere Note
optional 1 P. Vanillinzucker

1 Eigelb mit etwas Milch verquirlt zum Bestreichen, wenn man sie glänzend haben will

Zubereitung

3 Esslöffel von der Milch beiseite stellen. Die restliche Milch in einem kleinen Topf erwärmen, so dass sie gut warm ist, aber nicht kocht. Das Ei und den Zucker in eine Rührschüssel geben, darauf das Mehl, an den Rand die Gewürze. Eine Vertiefung ins Mehl drücken und die Hefe reinbröckeln. Dann warme Milch zugeben. Sollte die Milch doch sehr warm geworden sein, gebe ich die zurückbehaltene Milch dazu, Hefe mag es ja nicht so warm.
Sollte ich die Restmilch nicht brauchen, gebe ich sie zu der Milch im Topf. Butter zur Milch geben und in der Milch schmelzen, ggf. nochmals leicht erhitzen.

Die Hefe mit der Milch in der kleinen Kuhle vorsichtig mit einem kleinen Löffel verrühren und mit etwas Mehl vom Rand bedecken. Nach ca. 15 Minuten sieht man deutlich, dass die Hefe schon anfängt zu gehen. Die Milch-Butter-Mischung am Rand in die Rührschüssel geben. Nun alles mit dem Rührgerät mit Knethaken verkneten, bis sich ein richtig schöner glatter, lauwarmer Teig ergibt, der sich vom Rand der Schüssel ablöst. Wenn er sehr klebt, gebe ich noch etwas Mehl hinzu.
Man kann auch die Küchenmaschine nehmen, aber mir ist das zu mühsam, sie für den einfachen Teig aufzubauen. Knethaken gehen wunderbar.

Die Schüssel mit einem Geschirrtuch abdecken und den Teig gehen lassen – ich stelle mir den Küchenwecker auf eine halbe Stunde, meistens reicht das schon. Man kann fürs Gehenlassen auch den Ofen mit Umluft kurz anwärmen – handwarm – und die Schüssel in den Ofen stellen. Dann reichen meist 20 Minuten.

Wenn der Teig richtig schön gegangen ist (bei mir ist dann die Rührschüssel randvoll), den Teig kräftig von Hand durchkneten. Danach portioniere ich: 12 Brötchen pro Rezept. Ich lege den Teigkloß auf die Waage. Die Gesamtmenge (so um die 1000 Gramm) teile ich durch 12, meist ergibt sich ein Gewicht von 85 bis 90 g pro Brötchen.

Dann ein Backblech mit Backpapier belegen, jeweils Brötchen in der ermittelten Größe formen (ich wiege sie mit der Küchenwaage aus, dann sind sie alle gleich groß und werden gleichzeitig fertig). Dafür darf man den Teig auch nochmals richtig kneten, weil er ja vor dem Backen nochmals gehen muss.
Dann setze ich die 12 Brötchen aufs Backblech – 3 Reihen à 4 Brötchen. Vor dem Gehenlassen bepinsele ich die Teigkugeln mit Ei (mit etwas Milch verquirlt) – ist aber optional… mache ich nicht immer, da man relativ viel verquirltes Ei übrig behält. Man kann auch etwas Hagelzucker oder Mandelblättchen aufstreuen.

Die Brötchen lasse ich dann im Ofen stehen – im kalten Ofen 30 bis 40 Minuten, im angewärmten reichen meist 20 Minuten. Die Brötchen sollen schon richtig groß werden und fast aneinander stoßen.

Dann backe ich die Brötchen bei Umluft 160 Grad – Ofen nicht vorheizen. Nach 20 Minuten sind die Brötchen schön gebräunt und durchgebacken.

Aus einer Portion erhält man 12 Brötchen à etwa 85 Gramm. Diese kann man auch wunderbar einfrieren und bei Bedarf im Ofen aufbacken: Benötigte Anzahl Brötchen in den kalten Ofen legen, bei Umluft bei 100°C gute 10 Minuten aufbacken.

Guten Appetit!