Nougat-Spritzgebäck

Weihnachtsplätzchen mit Nougat

 

Das folgende Rezept backe ich seit einigen Jahren. Die Plätzchen sind schön kross und halten sich recht gut in einer Blechdose. Der Teig ist einfach herzustellen.

Zutaten:
150 g Butter
125 g Puderzucker
100 g Nougat
300 g Mehl (Type 405)
Salz
1 Kaffeelöffel Spekulatiusgewürz
40 ml Milch

Für die Dekoration:
Schokoladenglasur/Kuvertüre

Zubereitung:
In einer Rührschüssel mit dem Handrührgerät die Butter zusammen mit dem Nougat zu einer cremigen Masse verarbeiten. Dann eine Prise Salz und nach und nach Puderzucker vermischt mit dem Spekulatiusgewürz zugeben. Danach das Mehl mit der Milch unterrühren, so dass sich ein geschmeidiger, nicht fester Teig ergibt.

Eine Teigportion in einen Spritzbeutel füllen – große Tülle verwenden. Dann spritzt man den Teig in Wellen auf das mit Backpapier belegte Blech. Ich spritze in der Regel drei Bahnen aneinander: oben ansetzen, nach unten, wieder nach oben, und nochmals nach unten, so dass die Bewegung unten endet. Hier muss jeder selber herausfinden, wie groß er die Plätzchen haben möchte. Für das erste Mal empfehle ich ein paar Probeplätzchen, die eigenen sich ja auch wunderbar als „Versucherle“.

Die Plätzchen werden im Ofen bei 180°C bei Ober- und Unterhitze Umluftherd: 160°C gebacken, bis sie anfangen zu bräunen, etwa 12 bis 14 Minuten.

Die Plätzchen etwas abkühlen lassen, dann vorsichtig auf einen Küchenrost schieben. Wenn die Plätzchen völlig erkaltet sind, tauche ich sie kurz mit einer Seite in Kuvertüre. Je nach Geschmack eignen sich Vollmilch oder dunkle Kuvertüre.

Bei mir ergibt die Teigmenge etwa 80 Plätzchen.

Weihnachtsgutsle: Leckere Zitronenbäumchen

Zitronen-Ausstecherle mit PistazienDiese leckeren Zitronenbäumchen aus einem feinen Mürbeteig habe ich im vergangenen Jahr zum ersten Mal gebacken. Sie schmecken so richtig zitronig und sind einfach herzustellen. Man kann natürlich auch beliebig andere Ausstecher-Formen verwenden. Die Bäumchen sind allerdings eine hübsche Variante zu anderen klassischen Ausstecherle. In einer Blechdose verpackt, hält es ca. 3 Wochen und bleibt schön frisch und kross.

Zutaten für den Teig:
250 g Mehl
halber gestr. Teelöffel Backpulver
100 g Zucker
1 Päckchen Vanillezucker oder 1 Essl. selbstgemachter Vanillezucker
abgeriebene Schale von 2 Zitronen oder 2 Päckchen geriebene Zitronenschale
1 Eiweiß
150 g Butter

Zum Bestreichen:
1 Eigelb
1 Teelöffel Milch

Für die Dekoration:
200 g Puderzucker
Saft von 1 Zitrone
50 g Pistazienkerne gehackt

Zubereitung:
Mehl mit Backpuler in eine Schüssel geben, alle anderen Zutaten hinzufügen und mit dem Handrührgerät zu einem glatten Teig verrühren. Den Teig verpackt in Folie im Kühlschrank ruhen lassen.

Auf einer bemehlten Arbeitsfläche den Teig ausrollen und mit einer Bäumchenform die Plätzchen ausstechen. Auf ein mit Backpapier belegtes Backblech geben und mit der Ei-Milch-Mischung bestreichen.

Backfen auf 200°C (Ober-/Unterhitze) bzw. 180°C (Umluft) vorheizen. Die Plätzchen ca. 8 bis 10 Minuten auf der mittleren Schiene backen. Die Plätzchen sollen schön hell bleiben.

Nach dem Erkalten werden die Plätzchen mit der Zitronenglasur bestrichen. Hierfür den Puderzucker mit dem Zitronensaft vermischen, so dass eine dickflüssige, streichfähige Masse entsteht. Mit einem Messer wird der Guss auf den Zitronenbäumchen gleichmäßig verteilt, danach streut man die gehackten Pistazienkerne auf.
Sobald der Guss vollständig getrocknet ist, werden die Zitronenbäumchen in Blechdosen verpackt.

Ein Tipp für die Verarbeitung von Mürbteig:

Der Teig klebt weniger leicht an der Unterlage fest, wenn man ihn mit Hilfe eines Silikon-Teigrollers (Silikon-Wellholz) auf einer Silikon-Backunterlage auswellt.

Wenn es schnell gehen soll: Blitz-Biskuit

Als Boden für vielerlei Torten oder gefüllte Rollen eignet sich der wirklich einfach zuzubereitende Blitz-Biskuit. Er geht schnell, man braucht im Prinzip nur eine Schüssel, und er ist mir noch nie misslungen.

Für einen doppelten Boden oder ein Backblech benötigt man folgende

Zutaten:
4 Eier
4 Essl. kaltes Wasser
160 g Zucker
1 Päckchen Vanillezucker
160 g Mehl
1 Kaffeelöffel Backpulver

Zubereitung:
Eiweiß und Eigelb trennen.
Die 4 Eiweiße mit 4 Esslöffeln kaltem Wasser auf höchster Stufe mit dem Handrührgerät schlagen, bis eine steife Masse entstanden ist.
160 g Zucker und den Vanillezucker langsam unter Rühren zurinnen lassen. Die Masse eine halbe Minute weiterschlagen.
4 Eigelbe in etwa 4 Sekunden auf geringster Rührstufe unterrühren.
Mehl mit Backpulver gemischt auf die Teigmasse sieben, vorsichtig in 12 Sekunden mit dem Rührgerät auf niedrigster Stufe unterheben. Ggf. mit einem Teigschaber oder Schneebesen vorsichtig nachbearbeiten, bis alles zu einem homogenen Teig vermischt ist.
Den Teig sofort auf ein vorbereitetes Backbleck bzw. in eine Springform geben.

Verarbeitung als Biskuitrolle:
Backbleck für Rolle leicht fetten, mit Pergamentpapier belegen
Temperatur: 210 °C, vorgeheizter Ofen
Backzeit: 9 – 12 Minuten auf zweitunterster Stufe

Verarbeitung als Torte: Backform fetten und mit Pergamentpapier belegen
Temperatur: 180 °C, kalter Ofen
Backzeit: 45 Minuten, zweitunterste Schiene

Garprobe mittels eines Holzstäbchens vornehmen.

Viel Vergnügen mit diesem wunderbaren, schnellen Biskuitteig.

Weihnachtlicher Schokoladenkuchen

Schon seit vielen vielen Jahren gehört dieser Schokoladenkuchen zu meinen Lieblingsrezepten. Er ist lecker und variabel in den Zutaten – je nach den persönlichen Vorlieben. Viele mögen ja keine Rosinen –  kann man weglassen. Mit Weihnachtsgewürzen wie Zimt oder Spekulatiusgewürz kann man etwas „spielen“. In den Kuchen gehört traditionell Rum, wenn jedoch Kinder davon essen oder wenn ich den Kuchen verschenke, dann verzichte ich darauf. Er schmeckt auch prima ohne.

In der Zeit zwischen Weihnachten und Weihnachten eignet er sich hervorragend als Geburtstagskuchen oder – da er lange frisch hält und mit der Lagerung sogar noch besser wird – als Reiseproviant. Deshalb hieß der Kuchen bei uns früher auch „Skifahrer-Kuchen“, weil man ihn getrost mit in den Skiurlaub nehmen konnte als Stärkung nach dem Sport bis zum Abendessen. Einfach nur nach dem Erkalten gut in Alu-Folie verpacken.

Weihnachtlicher Schokoladenkuchen
für eine Kastenform

Zutaten:
200 g Butter
250 g Zucker
6 Eier
125 g Mehl
1 gestr. Teel. Backpulver
200 g gemahlene Mandeln
200 g Schokolade (ich nehme leicht bittere Schokolade)
evtl. 150 g gewaschene Sultaninen
3 Kaffeelöffel Kakao
Gewürze nach Belieben: 1 gestr. Teel. Zimt und/oder die gleiche Menge Spekulatiusgewürz
2 Essl. Rum ode ein paar Tropfen Rumaroma

Zum Überziehen: 200g Schokoladenglasur

Zubereitung:
Butter schaumig rühren, Zucker und Eier nach und nach zugeben und kräftig rühren, damit die Masse schön schaumig wird.
Mehl und Backpulver gemischt, gemahlene Mandeln und Geschmackszutaten hinzufügen.
Kleingeschnittene Schokolade unterheben.

Eine Kastenform ausfetten, mit Pergamentpapier auslegen, Teig einfüllen und glattstreichen.

Backzeit: 60 – 70 Min. – mit Stäbchenprobe testen
Temperatur:
175°C bei Ober- und Unterhitze oder ca. 160°C bei Umluft.

So einfach legt man eine Kastenform mit Backpapier aus.

Einfach die Form auf Backpapier legen und mit Bleistift die Kontur nachfahren, dann Ecken ausschneiden und zur Form falten, in die Backform setzen und befüllen.

Ein Tipp für das Auslegen der Form:
Auf dem Backpapier die Umrisse der Kastenform mit einem Bleistift einzeichnen, dann ausschneiden. Dann so falten, dass nur die „saubere“ Seite ohne Bleistiftmarkierungen mit dem Teig in Berührung kommt.

Gutes Gelingen !