Mandel-Schokoladen-Plätzchen

Diese leckeren, supereinfach herzustellenden Plätzchen sind für die Weihnachtsbäckerei ideal. Beste Zutaten ohne Schnickschnack zu verarbeiten – perfekte Plätzchen für meinen Geschmack.

Zutaten:

180 g weiche Butter
200 g Zucker
1 P. Vanillinzucker
1 Ei
100 g Raspelschokolade Vollmilch (gibt es fertig zu kaufen)
1/2 Teelöffel Zimt
1 Prise Salz
200 g gemahlene Mandeln
250 g Mehl gesiebt

Für den Guss:
Saft von 1 Zitrone
Puderzucker

Zum Bestreuen:

gehacke Pistazien oder bunte Zuckerstreuseln

Zubereitung:

Butter mit dem Zucker und dem Ei schaumig rühren, alle übrigen Zutaten für den Teig zugeben und verkneten. Aus dem Teig eine große Kugel formen, diese teilen. Aus den beiden Kugeln jeweils eine Rolle formen. Am besten geht dies nach meinen Erfahrungen auf der Silikonbackmatte. Die Rollen sollten etwa 30 cm lang sein. Ich halbiere diese Rollen nochmals und wickele jede Rolle in Frischhaltefolie. Die eingewickelten Rollen sollen nun im Kühlschrank ruhen und fest werden. Ich bereite deshalb meist den Teig morgens vor, um ihn abends zu verarbeiten. Oder abends für den nächsten Tag. 2 bis 3 Stunden Kühlzeit sollte man aber mindestens veranschlagen.

Nach der Ruhephase werden auch einem Schneidebrett (niemals auf der Silikonmatte) von den Rollen etwa 3 mm dicke Scheiben geschnitten – möglichst gleichmäßig. Hierfür nehme ich ein Küchenmesser mit einer möglichst schmalen Klinge. Dort, wo der Teig etwas ausfranst oder aus der Form gerät, kann man behutsam etwas nachformen. Es sollten möglichst runde Scheiben entstehen. Die Teigscheiben auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen und bei 180°C bei Ober- und Unterhitze oder 160°C Umluft backen. Backzeit etwa 12 Minuten.
Nach dem Backen die Plätzchen zunächst abkühlen lassen, sonst zerbrechen sie zu leicht.

Aus Zitronensaft und Puderzucker einen dickflüssigen Guss herstellen. Die komplett abgekühlten Plätzchen mit dem Guss bestreichen und mit gehackten Pistazien oder bunten Zuckerstreuseln bestreuen.

In einer gut schließenden Blechdose bleiben die Plätzchen wunderbar kross. Die genannte Teigmenge ergibt bei mir um die 100 Plätzchen.

Weihnachtsgutsle: Feine Marzipanmakronen

Leckere Makronen mit Schokoglasur

Eine meiner Lieblingsgebäcksorten sind diese Marzipanmakrönchen. Sie schmecken himmlisch und sind wirklich leicht herzustellen. Und mit der Schokoglasur machen sie sich wunderbar auf jedem Weihnachtsteller. Es gibt nur wenige Kniffe, die man beherzigen muss, dann ist es wirklich simpel.

Zutaten:

5 Eiweiß (die Eigelbe bewahre ich auf für mürbes Weihnachtsgebäck oder fürs Bepinseln von Ausstech-Plätzchen)
250 g Puderzucker – gesiebt
250 g feine Kokosraspeln
1/2 Zitrone abgerieben – unbehandelt
2 Esslöffel Rum – zur Geschmacksverfeinerung, aber kein Muss
400 g Marzipanrohmasse

Zucker zum Bestreuen vor dem Backen

Kuvertüre zum Eintauchen

Zubereitung:

Zunächst werden die Kokosraspeln auf einem Backblech bei 100°C bei offenem Ofen etwa 15 Minuten getrocknet. Achtung, die Kokosraspeln dürfen nicht braun werden! Es empfiehlt sich Ober- und Unterhitze zu verwenden, damit die feinen Raspel nicht aufgewirbelt werden.

Die Eiweiße sehr steif schlagen, die Hälfte des gesiebten Puderzuckers , danach die Marzipanrohmasse fein geschnitten unterrühren. Die abgeriebene Zitronenschale, restlichen Puderzucker, Kokosraspeln und Rum zugeben und rühren, bis eine zähe Masse enstanden ist. Die Marzipanrohmasse darf nicht mehr in größeren Stücken im Teig sein, sonst bekommt man Probleme beim Spritzen der Masse.

Einen Spritzbeutel mit einer großen Sterntülle vorbereiten. Mit einem Esslöffel Masse einfüllen, den Beutel von oben etwas einrollen. Ein Backblech mit Backpapier belegen. Nun auf das Backpapier walnussgroße Häufchen spritzen.

Marzipanmakronen auf dem Backblech

Die Makronen auf ein mit Backpapier belegtes Backblech spritzen.

Bei mir passen 35 Makronen auf ein Backblech, die Masse ergibt zwischen 80 und 90 Makronen.

Vor dem Backen werden die Makronen mit etwas Zucker bestreut. Das Gebäck wird im vorgeheizten Ofen bei 160 °C etwa 15 Minuten gebacken. Es sollte gebräunt sein, sich außen trocken anfühlen, aber innen noch weich sein.

Marzipanmakronen in Detailansicht

Einfach nur lecker – die frischgebackenen Marzipanmakronen!

Nach dem Erkalten werden die Makronen zur Hälfte in flüssige Kuvertüre getaucht. Ich bevorzuge Kuvertüre von dunkler Schokolade. Sie passt besonders gut zu den süßen Makronen.

Aufbewahrt werden die Makronen in fest schließenden Blechdosen. Gutes Gelingen!

Weihnachtsgutsle-Klassiker: Schwäbische Butter-S

Fertig gebackene Butter-S

Superlecker und dabei auch noch einfach herzustellen sind Schwäbische Butter-S. Allerdings brauchen sie den echten Buttergeschmack, daher würde ich Butter in diesem Rezept niemals durch Margarine ersetzen.

Beim ersten Versuch muss man vielleicht ein wenig experimentieren, bis man den Bogen mit dem Formen raushat – aber danach geht es fix. Und ein großer Vorteil: Wenn die Plätzchen fertig sind, ist kein weiteres Verarbeiten nötig – kein Einpinseln, kein Verzieren. Man lässt sie einfach auskühlen – und dann ab in die Blechdose.

Zutaten:

400 g Mehl Type 405
250 g Butter – ich bevorzuge hier Süßrahmbutter
125 g Zucker
3 Eigelbe
etwas Salz
abgeriebene Schale von 1 Zitrone
1 Päckchen Vanillezucker

Zum Einpinseln oder Eintauchen:
1 Eiweiß
Hagelzucker

Fürs Backblech nehme ich Backpapier, passgenau zugeschnitten.

Zubereitung:

Zunächst die Butter in einer Schüssel schaumig rühren, dann Zucker und Eier nach und nach zugeben und rühren, bis eine Schaummasse entstanden ist. Danach Mehl, Zitronenschale, Vanillezucker und 1 Prise Salz hinzu geben und verrühren. Der Teig ist zunächst bröselig, wird dann aber fester. Ich knete dann den Teig mit den Händen schnell zusammen und forme zwei kompakte Kugeln daraus, die ich in Frischhaltefolie einwickele. Nun kommt der Teig für mindestens 1 Stunde in den Kühlschrank. Man kann aber auch den Teig schon am Vortag vorbereiten – eine lange Ruhezeit tut dem Teig gut.

Nach der Ruhezeit breche ich ein Stück vom Teig ab und rolle den Teig zu einer langen Wurst von etwa 1 cm Durchmesser. Von dieser Wurst schneide ich dann Stück von etwa 8 cm Länge. Übrigens: Ich verarbeite den Teig auf der Silikon-Backmatte, die auch gleich ein Lineal zur Orientierung an der Seite hat.

Teigstränge für Butter-S

Die 8 cm-Abschnitte tauche ich mit einer Seite zunächst in Eiweiß, danach in Hagelzucker. Der Hagelzucker bleibt gleichmäßig an den „Würstchen” hängen. Beim Legen auf das mit Backpapier belegte Blech forme ich dann aus der Teigwurst ein S. Kein weiteres Einpinseln und Bestreuen notwendig.

Geformte Butter-S auf dem Blech
Den Ofen auf 180 °C vorheizen (Umluft 160 °C – kein Vorheizen nötig)
Die Backzeit beträgt etwa 10 Minuten. Die Plätzchen dürfen nur ganz leicht bräunen. Nach dem Backen die Plätzchen auf dem Blech etwas abkühlen lassen und dann vorsichtig auf einen Rost heben. Erst nach dem vollständigen Auskühlen dürfen sie in einer Blechdose verpackt werden.

Weihnachtsgutsle – die Backsaison ist eröffnet!

Es ist soweit…
…der Weihnachtscountdown beginnt.

Ich weiß, viele sind schon kräftig beim Backen, damit auch schon zum 1. Advent am 30. November die Weihnachtsplätzchen serviert werden können. Ich orientiere mich da eher an Weihnachten. Gerne verschenke ich auch das eine oder andere Tütchen oder eine hübsche Dose.

Plätzchen mit Butter und Marzipan

Weihnachtsplätzchen mit Marzipan

Den Anfang habe ich in diesem Jahr mit einer Abwandlung der klassischen Gutsle gemacht. Der Mürbteig enthält deutlich weniger Zucker, dafür aber Marzipan-Rohmasse. Gefunden habe ich das Rezept inkl. Anleitung auf „Backen macht glücklich”. Super-Seite, übrigens…

Im Gegensatz zu den klassischen Ausstecherle ist der Teig erheblich mürber. Daher am Anfang auch etwas gewöhungsbedürftig. Den Marzipangeschmack konnte ich auch nicht so richtig herausfinden – aber lecker sind sie allemal. Vielleicht muss ich einfach noch ein bisschen weiterprobieren.

Weihnachtsgutsle: Aprikosentaschen

Lecker gefüllte Aprikosentaschen mit zartem Butterschmack

Ein Weihnachtsklassiker in unserer Familie sind diese Aprikosentaschen.

Basis für das Rezept ist ein Ausstecherle-Teig, wie ich ihn schon beschrieben habe.

Zusätzliche Zutaten:

1 Glas Aprikosenmarmelade (möglichst fein, nicht mit so ganz großen Stücken drin)
Eiweiß zum Bepinseln der Ränder
1 Zitrone
1 Paket Puderzucker

Der Ausstecherle/Plätzchen-Teig sollte im Kühlschrank ausreichend geruht haben, also schön fest sein. Keine Angst, durch das Kneten vor dem Ausrollen wird er schnell wieder geschmeidig. Das Ruhenlasses des Teiges bewirkt, dass der Teig beim Backen nicht verläuft und die Plätzchen ihre Form behalten.

Ich arbeite immer auf einer Silikon-Backmatte mit Silikon-Wellholz. Wer es sehr akurat mag, dem seien Ausroll-Hölzer empfohlen. Ansonsten sollte man den Teig etwa 3 mm dick auswellen auf der leicht bemehlten Unterlagen.
Dann steche ich platzsparend mit einer runden Ausstecherform oder mit einem Glas in der passenden Größe – Durchmesser ca. 6 cm – runde Plätzchen aus. Sie sollten sich leicht von der Matte lösen lassen.

In die Mitte des Plätzchen gebe ich einen Klecks Aprikosenmarmelade. Den Rand der Plätzchen pinsele ich vorsichtig mit Eiweiß ein, dann klappe ich die Plätzchen zusammen und drücke die Ränder vorsichtig an.
Die Plätzchen sollen dabei ihre Form behalten.

Danach platziere ich die Taschen auf einem mit Backpapier belegten Backblech. Die Plätzchen werden bei gut 180°C Ober- und Unterhitze oder 160°C Umluft gebacken. Die Backzeit beträgt etwa 12 bis 15 Minuten. Die Plätzchen dürfen nicht zu dunkel werden. Wer sich nicht sicher ist, kann ein paar „Versucherle” backen, um ein Gefühl für die Backzeit zu bekommen.

Tipp:

Wer regelmäßig Plätzchen backt, sollte sich eine gute Grundausrüstung an Werkzeugen zulegen. Dann macht es viel mehr Spaß und geht einfach von der Hand.

Fürs gleichmäßige Auswellen eignen sich die Ausroll-Hölzer. Man legt sie auf die Silikonmatte oder die Arbeitsfläche, links und rechts vom auszurollenden Teigklumpen. Die Hölzchen sorgen dafür, dass der Teig an keiner Stelle dünner wird als durch die Höhe der Hölzchen vorgegeben. Einfaches, aber wirklich nützliches Prinzip.


**Birkmann 330368 Ausroll-Hölzer, 3 Paar, Höhen 3.5 und 10 mm, Buche**

Sehr hilfreich sind die schon erwähnten Silikonmatten. Der Teig klebt erheblich weniger und außerdem lassen sich die Matten auch während des Arbeitens leicht reinigen. Wenn z.b. Marmelade oder Eiweiß auf die Matte geraten, diese einfach kurz im Spülbecken reinigen, auf ein ausgebreitetes Geschirrtuch legen und mit einem sauberen, trockenen Geschirrtuch abreiben.


**Kaiser 686110 Kaiserflex Red XL-Ausrollmatte, 60 x 40 cm**

Teigroller aus Silikon haben den Vorteil, dass der Teig erheblich weniger klebt, d.h. man muss erheblich weniger Mehl verwenden. Am liebsten habe ich den Teigroller mit abknickbaren Griffen, da dieser sich auch besser zum Ausrollen von Teig auf dem Backblech eignet.


**Kaiser 686141 Kaiserflex Red Teigrolle mit hochgestellten Griffen, 25 cm, Durchmesser: 68 mm**

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Klassische Ausstecherle oder Gutsle

Ohne die klassischen Ausstecherle oder Gutsle ist Weihnachten undenkbar. Beim Backen mit Kindern sind es die einfachen Weihnachtsplätzchen, die Kinder schon mit großer Freude ausstechen und verzieren können. Ich verwende für die Ausstecherle immer Butter, da ich den feinen Buttergeschmack des Mürbeteiggebäcks so sehr schätze.

Hier mein Grundrezept:

Zutaten:
500 g Mehl
250 g Butter
200 g Zucker
1 Vanillezucker
3 Eier (Größe M)
1 Prise Salz

Zum Dekorieren:
Eigelb verquirlt mit etwas  Milch
und/oder
Glasur aus Zitronensaft mit Puderzucker
oder aus Rum mit Puderzucker
Zum Bestreuen Zuckerstreusel, Schokoladenstreusel oder Winterdekor

Um einen schönen, geschmeidigen Teig zu erhalten, rühre ich zunächst die Butter mit dem Handrührgerät schön schaumig. Danach füge ich Eier und Zucker mit den Geschmackszutaten abwechselnd hinzu, zuletzt rühre ich das Mehl unter. Den Teig in der Schüssel drücke ich mit den Händen zu einem Teigkloß zusammen, knete ihn nochmals kurz durch und teile die Masse in 2 Teile. Danach wird jeder Teig-Kloß mit Frischhaltefolie umwickelt. Im Kühlschrank sollte der Teig mindestens 1 Stunde ruhen. Dies verhindert das Verlaufen des Teiges.

Während der Teig ruht, bereite ich schon Backbleche vor. Ich belege sie mit Bögen von Backpapier. Wer keine Lust hat, das Papier zuzuschneiden, kann auch Backpapierzuschnitte verwenden, die man einfach aufs Backblech legt.

Zum Ausrollen des Teiges habe ich mir ein Silikon-Wellholz besorgt, ebenso Silikonbackmatten. Auch diese bestäube ich mit Mehl, aber der Teig klebt längst nicht so sehr wie auf einer normalen Küchenarbeitsplatte.

Ich stimme die Auswahl der Ausstecherle, die ich verwende, auf die Art der übrigen Weihnachtsplätzchen ab. So ist z.B. die Tannenbäumchen-Form den Zitronenbäumchen vorbehalten.

Wer besondere Ausstecherle mag, kann inzwischen sogar Formen mit Prägung erhalten. Bei www.meincupcake.de habe ich diese im Internet gefunden. Sehr originell finde ich auch die Variante, die Plätzchen mit einem Stempel zu prägen. Ein Set mit verschiedenen Keksstempeln mit weihnachtlichen Motiven findet man hier **Keksstempel Set Weihnachten 6-teilig**

Nach der Ruhezeit schneide ich ein Stück vom ersten Teigpäckchen ab und knete es zu einer formbaren Kugel. Den Teig wellt man dann etwa 4 bis 5 mm dick aus. Dabei immer darauf achten, dass der Teig nicht festklebt, ggf. Unterlage mit Mehl bestäuben. Danach werden die Plätzchen ausgestochen. Einen Teil der Plätzchen streiche ich mit verquirltem Eigelb ein und bestreue sie dann mit bunten Zuckerstreuseln oder Schokostreuseln. Dies sind die Klassiker. Diese Plätzchen erhalten beim Backen einen goldgelben Glanz und sind bereits fertig.
Den zweiten Teil backe ich und verziere ich nach dem Erkalten mit Zuckerglasur, die ich mit einem Pinsel nicht so dick auftrage und dann mit Winterdekor oder Zuckerstreuseln dekoriere.

Die Plätzchen werden bei gut 180°C Ober- und Unterhitze oder 160°C Umluft gebacken. Die Backzeit beträgt etwa 12 bis 15 Minuten. Die Plätzchen dürfen nicht zu dunkel werden. Wer sich nicht sicher ist, kann ein paar „Versucherle” backen, um ein Gefühl für die Backzeit zu bekommen.

Die Teigmenge ergibt etwa 80 bis 100 Plätzchen.

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Feine Marzipanpralinen selbstgemacht

Wer Marzipan gerne mag oder jemanden kennt, der Marzipan liebt, kommt an den selbstgemachten Marzipan-Pralinen nicht vorbei. Sie sind wirklich einfach herzustellen und sehr lecker. Ein selbstgemachtes Mitbringsel, für den Weihnachts-Gutsle-Teller oder als Geschenk. Da die Pralinen wirklich einfach herzustellen sind, eignen sie sich auch als Last-Minute-Geschenk.

Zutaten für etwa 30 Stück

1 Packung Marzipan-Rohmasse
150 g Puderzucker
Aroma nach Geschmack: Kirschwasser, Rum oder Rumrosinen, Vanille
150 g Kuvertüre – ich bevorzuge Zartbitter
Zuckerperlen, halbe Walnüsse, Pistazien, Streifen von getrockneter Aprikose – oder was immer man zum Dekorieren nehmen möchte

Pralinenförmchen aus Papier oder Alu – gibt es inzwischen in vielen Supermärkten und Haushaltswarenfachgeschäften.

Zubereitung

Die Marzipan-Rohmasse wird mit dem fein gesiebten Puderzucker gut verknetet. Dies kann man mit dem Knethaken mit Rührgerät, aber auch von Hand gut erledigen. Dann wird die Masse portioniert – je nach dem, wie viele Sorten man ausprobieren mag. Rumrosinen werden in die Masse geknetet,  Die Aromen aufgeträufelt und verknetet – man muss durch Probieren herausfinden, wie stark das Aroma sein soll.

Nun formt man aus der Masse kleine Kugeln – pralinengroß – und setzt sie auf eine Frischhaltefolie.

Kuvertüre schmelzen und die Marzipankugeln eintauchen. Dazu steckt man die Pralinen auf einen Zahnstocher und taucht sie vorsichtig ein, sehr gut abtropfen lassen. Vor dem Abtrocknen die Pralinen dekorieren. Nur falls man Zuckerschrift verwendet, müssen die Pralinen erst ganz abgetrocknet sein.

Wenn die Pralinen außen ganz trocken sind, setzt man sie in hübsche Pralinenförmchen. Diese gibt es inzwischen in verschiedensten Farben und Größen. Sie schützen die Pralinen und lassen die selbstgemachten Pralinen richtig professionell aussehen.

Die Pralinen sind nicht sehr lang haltbar. Man kann sie trocken und kühl lagern, allerdings nicht zu kalt, sonst läuft die Schokolade an.

Gutes Gelingen!

Tipp: Wenn man alkoholische Aromen weglässt, dann kann diese Pralinen auch gemeinsam mit Kindern einfach herstellen. So haben die Kinder schon ein hübsches, leckeres Geschenk für die Großeltern.

Nougat-Spritzgebäck

Weihnachtsplätzchen mit Nougat

 

Das folgende Rezept backe ich seit einigen Jahren. Die Plätzchen sind schön kross und halten sich recht gut in einer Blechdose. Der Teig ist einfach herzustellen.

Zutaten:
150 g Butter
125 g Puderzucker
100 g Nougat
300 g Mehl (Type 405)
Salz
1 Kaffeelöffel Spekulatiusgewürz
40 ml Milch

Für die Dekoration:
Schokoladenglasur/Kuvertüre

Zubereitung:
In einer Rührschüssel mit dem Handrührgerät die Butter zusammen mit dem Nougat zu einer cremigen Masse verarbeiten. Dann eine Prise Salz und nach und nach Puderzucker vermischt mit dem Spekulatiusgewürz zugeben. Danach das Mehl mit der Milch unterrühren, so dass sich ein geschmeidiger, nicht fester Teig ergibt.

Eine Teigportion in einen Spritzbeutel füllen – große Tülle verwenden. Dann spritzt man den Teig in Wellen auf das mit Backpapier belegte Blech. Ich spritze in der Regel drei Bahnen aneinander: oben ansetzen, nach unten, wieder nach oben, und nochmals nach unten, so dass die Bewegung unten endet. Hier muss jeder selber herausfinden, wie groß er die Plätzchen haben möchte. Für das erste Mal empfehle ich ein paar Probeplätzchen, die eigenen sich ja auch wunderbar als „Versucherle“.

Die Plätzchen werden im Ofen bei 180°C bei Ober- und Unterhitze Umluftherd: 160°C gebacken, bis sie anfangen zu bräunen, etwa 12 bis 14 Minuten.

Die Plätzchen etwas abkühlen lassen, dann vorsichtig auf einen Küchenrost schieben. Wenn die Plätzchen völlig erkaltet sind, tauche ich sie kurz mit einer Seite in Kuvertüre. Je nach Geschmack eignen sich Vollmilch oder dunkle Kuvertüre.

Bei mir ergibt die Teigmenge etwa 80 Plätzchen.

Weihnachtsgutsle: Leckere Zitronenbäumchen

Zitronen-Ausstecherle mit PistazienDiese leckeren Zitronenbäumchen aus einem feinen Mürbeteig habe ich im vergangenen Jahr zum ersten Mal gebacken. Sie schmecken so richtig zitronig und sind einfach herzustellen. Man kann natürlich auch beliebig andere Ausstecher-Formen verwenden. Die Bäumchen sind allerdings eine hübsche Variante zu anderen klassischen Ausstecherle. In einer Blechdose verpackt, hält es ca. 3 Wochen und bleibt schön frisch und kross.

Zutaten für den Teig:
250 g Mehl
halber gestr. Teelöffel Backpulver
100 g Zucker
1 Päckchen Vanillezucker oder 1 Essl. selbstgemachter Vanillezucker
abgeriebene Schale von 2 Zitronen oder 2 Päckchen geriebene Zitronenschale
1 Eiweiß
150 g Butter

Zum Bestreichen:
1 Eigelb
1 Teelöffel Milch

Für die Dekoration:
200 g Puderzucker
Saft von 1 Zitrone
50 g Pistazienkerne gehackt

Zubereitung:
Mehl mit Backpuler in eine Schüssel geben, alle anderen Zutaten hinzufügen und mit dem Handrührgerät zu einem glatten Teig verrühren. Den Teig verpackt in Folie im Kühlschrank ruhen lassen.

Auf einer bemehlten Arbeitsfläche den Teig ausrollen und mit einer Bäumchenform die Plätzchen ausstechen. Auf ein mit Backpapier belegtes Backblech geben und mit der Ei-Milch-Mischung bestreichen.

Backfen auf 200°C (Ober-/Unterhitze) bzw. 180°C (Umluft) vorheizen. Die Plätzchen ca. 8 bis 10 Minuten auf der mittleren Schiene backen. Die Plätzchen sollen schön hell bleiben.

Nach dem Erkalten werden die Plätzchen mit der Zitronenglasur bestrichen. Hierfür den Puderzucker mit dem Zitronensaft vermischen, so dass eine dickflüssige, streichfähige Masse entsteht. Mit einem Messer wird der Guss auf den Zitronenbäumchen gleichmäßig verteilt, danach streut man die gehackten Pistazienkerne auf.
Sobald der Guss vollständig getrocknet ist, werden die Zitronenbäumchen in Blechdosen verpackt.

Ein Tipp für die Verarbeitung von Mürbteig:

Der Teig klebt weniger leicht an der Unterlage fest, wenn man ihn mit Hilfe eines Silikon-Teigrollers (Silikon-Wellholz) auf einer Silikon-Backunterlage auswellt.

Wenn es schnell gehen soll: Blitz-Biskuit

Als Boden für vielerlei Torten oder gefüllte Rollen eignet sich der wirklich einfach zuzubereitende Blitz-Biskuit. Er geht schnell, man braucht im Prinzip nur eine Schüssel, und er ist mir noch nie misslungen.

Für einen doppelten Boden oder ein Backblech benötigt man folgende

Zutaten:
4 Eier
4 Essl. kaltes Wasser
160 g Zucker
1 Päckchen Vanillezucker
160 g Mehl
1 Kaffeelöffel Backpulver

Zubereitung:
Eiweiß und Eigelb trennen.
Die 4 Eiweiße mit 4 Esslöffeln kaltem Wasser auf höchster Stufe mit dem Handrührgerät schlagen, bis eine steife Masse entstanden ist.
160 g Zucker und den Vanillezucker langsam unter Rühren zurinnen lassen. Die Masse eine halbe Minute weiterschlagen.
4 Eigelbe in etwa 4 Sekunden auf geringster Rührstufe unterrühren.
Mehl mit Backpulver gemischt auf die Teigmasse sieben, vorsichtig in 12 Sekunden mit dem Rührgerät auf niedrigster Stufe unterheben. Ggf. mit einem Teigschaber oder Schneebesen vorsichtig nachbearbeiten, bis alles zu einem homogenen Teig vermischt ist.
Den Teig sofort auf ein vorbereitetes Backbleck bzw. in eine Springform geben.

Verarbeitung als Biskuitrolle:
Backbleck für Rolle leicht fetten, mit Pergamentpapier belegen
Temperatur: 210 °C, vorgeheizter Ofen
Backzeit: 9 – 12 Minuten auf zweitunterster Stufe

Verarbeitung als Torte: Backform fetten und mit Pergamentpapier belegen
Temperatur: 180 °C, kalter Ofen
Backzeit: 45 Minuten, zweitunterste Schiene

Garprobe mittels eines Holzstäbchens vornehmen.

Viel Vergnügen mit diesem wunderbaren, schnellen Biskuitteig.