Herbstliche Kürbissuppe – schnell und lecker

Hokkaido-Kürbisse heißen bei uns zuhause „Faulenzer-Kürbisse” – aus dem einfachen Grund, weil man sich das aufwändige Schälen oder Aushöhlen sparen kann.

Mein Kürbissuppen-Rezept ist supereinfach und mit wenigen Zutaten auch variierbar. Und da es inzwischen den ganzen Winter hindurch diese Kürbisse gibt, eignet sich die Suppe auch wunderbar für ein schnelles Mittagessen an Heiligabend oder am zweiten Weihnachtstag, wenn man schon keine Lust auf Braten mehr hat.

Zutaten:

1 Hokkaido-Kürbis, gerne auch als Biokürbis, der meist kaum teurer ist als die „normalen”
Gemüsebrühe im Würfel für 1 l Brühe
1 Zwiebel
Öl zum Anbraten
Salz
Pfeffer
1 Stück Vanilleschote – ca. 2 cm
China-Gewürz
Curry – hier nehme ich am liebsten den Curry von Alfons Schubeck, der sehr schön mild im Geschmack ist.
1 bis 1,5 l kochend heißes Wasser, am einfachsten aus dem Wasserkocher

Wahlweise Schinkenwürfel oder Garnelen und Brotcroutons

Zubereitung:

Der Kürbis wird mit heißem Wasser gründlich gewaschen. Oben wird der Strunk entfernt, genauso wie unten das harte Käppchen. Sollten sich verschorfte Stellen auf der Haut befinden, dann diese bitte auch sorgfältig wegschneiden.
Nun wird der Kürbis halbiert – am besten mit einem großen Kochmesser – und das Heu entfernt.
Die Hälten schneide ich in dicke Streifen und dann in grobe Würfel.
Die Zwiebel wird geschält und gewürfelt.

Einen Dampfdrucktopf auf dem Herd erhitzen, wenn er heiß ist, dann Öl und danach Zwiebelwürfel zugeben. Wenn die Zwiebeln schön angedünstet, aber noch nicht braun sind, geben wir die Kürbiswürfel hinzu. Dann fülle ich den Topf mit heißem Wasser auf, bis die Kürbiswürfel halb bedeckt sind. Danach gebe ich Pfeffer hinzu und die Suppenwürfel. Der Dampfdrucktopf wird dann verschlossen. Nachdem sich der Druck aufgebaut hat koche ich den Kürbis 7 Minuten, dann lasse ich den Dampf ab. Wenn man mit der Gabel in die Würfel sticht, sollten die Würfel schön weich sein. Falls nicht, bitte nochmals erhitzen und noch ein paar Minütchen zugeben.

Mit einem Stabmixer wird die Kürbissuppe fein püriert. Wir haben nun ein dickflüssiges, leuchtend gelbes Püree. Wem es zu dickflüssig ist, der kann einfach heißes Wasser zugeben, bis die Konsistenz passt, ggf. noch etwas gekörnte Gemüsebrühe zugeben. Zum Abschmecken Salz, 1 Teelöffel Chinagewürz, 2 Teelöffel Curry und das Stück Vanilleschote hinzugeben. Alles gut mischen und 2 bis 3 Minuten ziehen lassen. Danach probieren und ggf. noch im Geschmack verfeinern. Den richtigen Kniff für den Geschmack hat man ziemlich schnell raus. Die Vanilleschote wieder aus dem Topf fischen und waschen und abtrocken. Diese verwende ich nach dem Trocken dann weiter, um eigenen Vanillezucker herzustellen. Wenn man die Schote länger im Topf lässt, erhält die Suppe eine eher süßliche Note. Das ist aber Geschmackssache.

In tiefen Tellern richte ich – je nach Lust und Laune – magere Schinkenwürfel oder Garnelen, ggf. halbiert, an. Darauf gebe ich dann die heiße Suppe und serviere sie sofort. Sehr lecker  schmecken auch Brotcroutons, die man kurz vor dem Servieren aufstreut.

Serviert mit einem kräftigen Bauernbrot ist die Suppe ein einfacher, herbstlich-leckerer Genuss.

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